Jesus umarmt Trump auf einer KI-Illustration. © PA
Bundeswehr bereit zur Minenräumung
Berlin – Deutschland ist bereit, sich nach Ende der Kampfhandlungen an einer Mission zur Sicherung der Straße von Hormus mit Kapazitäten zum Minenräumen und zur Seeaufklärung zu beteiligen. Wie die Nachrichtenagentur AFP erfuhr, wird sich die Bundesregierung weiter an entsprechenden Planungsgesprächen beteiligen. Bundeskanzler Friedrich Merz nimmt heute an Gesprächen zu einer möglichen Hormus-Mission in Paris teil.
Nobelpreisträgerin in kritischem Zustand
Teheran – Die inhaftierte iranische Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi befindet sich nach Angaben ihres Bruders in einem kritischen Gesundheitszustand. Hamid-Reza Mohammadi erklärte, seine Schwester sei nach einem Herzinfarkt Ende März stark geschwächt und habe erheblich an Gewicht verloren. Die Familie sei sehr besorgt. Zudem soll die medizinische Versorgung im Gefängnis unzureichend sein.
Trump postet wieder Jesus-Bild
Washington – US-Präsident Donald Trump hat wieder ein KI-Bild mit religiösem Inhalt auf seiner Plattform Truth Social gepostet. Dieses Mal zeigt es ihn in inniger Umarmung mit Jesus vor der amerikanischen Flagge. Auf dem Bild ist zu lesen: „Ich war nie ein sehr religiöser Mensch … aber scheint es nicht so, dass – bei all diesen satanischen, dämonischen, kindopfernden Monstern, die entlarvt werden – Gott vielleicht seine Trumpfkarte (‘Trump card‘) ausspielt!“ Unterdessen hält die weltweite Kritik an Trumps Inszenierung auf Social Media und seine harsche Kritik an Papst Leo XIV. an.
Merz: Atomkraft kurzfristig keine Lösung
Berlin – Bundeskanzler Friedrich Merz sieht eine Rückkehr zur Atomenergie nicht als kurzfristigen Weg für eine bessere und günstigere Energieversorgung in Deutschland an. Mit Blick auf das Abschalten der letzten Atommeiler vor drei Jahren sagte der CDU-Chef: „Die Entscheidung war falsch. Sie zu korrigieren, wird keines der gegenwärtigen Energieversorgungsprobleme unseres Landes lösen.“ Dies sei daher nur „eine Frage der längeren Perspektive“. Merz betonte, er sei sich in seiner Einschätzung mit Unionsfraktionschef Jens Spahn einig. Der hatte sich offen für eine Diskussion über die Wiederinbetriebnahme deutscher Atomkraftwerke gezeigt.