Leichterer Zugang für Hilfslieferungen in den Kongo

von Redaktion

Kinshasa – Die Regierung der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und die M23-Miliz haben einen leichteren Zugang für Hilfslieferungen sowie die Freilassung von Gefangenen vereinbart. Die Vereinbarung solle binnen zehn Tagen umgesetzt werden, teilten die beiden Konfliktparteien nach mehrtägigen Gesprächen in der Schweiz in einer gemeinsamen Erklärung mit. Darin wurde „die entscheidende Bedeutung lebensrettender humanitärer Hilfe für die Menschen im Osten der DRK“ hervorgehoben.

Als vertrauensbildende Maßnahme ist zudem die Freilassung von Gefangenen vorgesehen. Außerdem unterzeichneten die beiden Konfliktparteien eine Absichtserklärung für Überprüfungsmechanismen zur Durchsetzung ihrer Waffenruhe. Die von Ruanda unterstützte M23-Miliz hatte seit 2021 Gebiete im Osten der Demokratischen Republik Kongo unter ihre Kontrolle gebracht.

Artikel 7 von 11