Leos Friedensadresse beim Flug nach Angola. © Sator/dpa
Luanda – Im Streit mit US-Präsident Donald Trump hat Papst Leo XIV. ein Zeichen der Entspannung gesetzt. Das Oberhaupt der katholischen Kirche sprach auf seiner Afrika-Reise davon, dass manche seiner Äußerungen falsch interpretiert worden seien. „Das wurde so aufgefasst, als wolle ich dem Präsidenten widersprechen. Das liegt überhaupt nicht in meiner Absicht.“ Von Trump, der den Papst nach dessen Friedensappellen mit Vorwürfen überzogen hatte, gab es zunächst keinen Kommentar.
Der offene Streit zwischen dem US-Präsidenten und dem ersten Papst aus den Vereinigten Staaten hatte weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Im Flugzeug nach Angola wandte sich Leo nun überraschend an die Journalisten. Manche Äußerung sei „nicht in allen Aspekten korrekt“ gedeutet worden. Allgemein wurde das als Versuch gesehen, den Streit nicht ausufern zu lassen. „Viel von dem, was seither geschrieben wurde, war Kommentar auf Kommentar, im Versuch zu interpretieren, was gesagt wurde. Das wurde so aufgefasst, als wolle ich dem Präsidenten widersprechen.“ Sein Ziel bleibe, eine Botschaft von Frieden und Gerechtigkeit zu verbreiten. Der Papst nahm aber keine seiner Aussagen zurück.