270.000 Sterbefälle im ersten Quartal

von Redaktion

Wiesbaden – Im ersten Quartal 2026 sind in Deutschland rund 270.000 Menschen gestorben. Die Sterbefallzahlen lagen damit überwiegend im Bereich der mittleren Werte der vier Vorjahre oder darunter, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Der für Wintermonate typische Einfluss von Atemwegserkrankungen (Grippewelle) auf die Sterblichkeit fiel laut den vorläufigen Daten vergleichsweise gering aus. Eine Ausnahme bildete lediglich Mitte Januar, als die Zahlen zeitweise um bis zu acht Prozent über dem Durchschnitt lagen. Insgesamt lag die Sterblichkeit im Januar leicht über dem Mittel der Vorjahre, im Februar in etwa auf diesem Niveau und im März deutlich darunter. In den meisten europäischen Ländern wurden im 1. Quartal größere Abweichungen festgestellt. In Frankreich und Spanien wurde im Januar eine „hohe“, in Portugal sogar eine „sehr hohe“ Übersterblichkeit verzeichnet.

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