IN KÜRZE

von Redaktion

Umfragen: AfD weiter vor der Union

Berlin – Trotz Entlastungszusagen in der Energiekrise lassen jüngste Umfragen keinen Aufwind für die schwarz-rote Regierungskoalition erkennen. Sowohl in einer Forsa-Erhebung für RTL und n-tv (26 Prozent) als auch in einer Insa-Umfrage für die „Bild“ (26,5) blieb die AfD stärkste Kraft. Die Union kam mit je 24 Prozent unverändert auf Platz zwei. Die SPD erreichte weiter 14 Prozent (Insa) beziehungsweise zwölf Prozent (Forsa). Die Grünen kamen auf 12,5 (Insa) und 15 Prozent (Forsa).

USA beschränken Informationen für Seoul

Washington – Nach offenbar nicht abgesprochenen Äußerungen des südkoreanischen Vereinigungsministers Chung Dong-young zum nordkoreanischen Atomprogramm haben die USA die Weitergabe von Satelliten- und Geheimdienstinformationen an Seoul eingeschränkt. Chung hatte im südkoreanischen Parlament im März gesagt, dass Nordkorea verdächtigt werde, in der im Norden des Landes gelegenen Kusong-Region eine Anlage zur Urananreicherung zu betreiben.

FBI-Chef: Millionenklage gegen Magazin

Washington – FBI-Direktor Kash Patel hat das US-Magazin „The Atlantic“ und eine Journalistin wegen Verleumdung auf 250 Millionen Dollar (212 Mio. Euro) Schadenersatz verklagt. Patel wirft dem Magazin laut Klageschrift vor, einen Artikel mit „falschen und offensichtlich erfundenen Behauptungen“ veröffentlicht zu haben, um seinen Ruf zu zerstören. Das Magazin hatte berichtet, Patel habe Kollegen mit Phasen übermäßigen Alkoholkonsums und unerklärlichen Abwesenheiten beunruhigt. Dem Bericht zufolge stützte sich das Magazin dabei auf mehr als zwei Dutzend anonyme Quellen.

Taiwans Präsident muss Afrika-Reise absagen

Taipeh – Taiwans Präsident Lai Ching-te hat seinen für diese Woche geplanten Staatsbesuch in Eswatini im südlichen Afrika ausgesetzt. Mehrere Länder entlang der Flugroute hätten die Überfluggenehmigungen kurzfristig widerrufen, teilten Behördenvertreter in Taipeh mit. Das Präsidialamt führte diesen Schritt auf Druck aus Peking zurück, einschließlich wirtschaftlicher Zwangsmaßnahmen.

UN: Fast 8000 Migranten starben 2025

Genf – Fast 8000 Migranten sind im vergangenen Jahr tot oder vermisst gemeldet worden. Damit stieg die Zahl derer, die weltweit seit Beginn der Datenerfassung 2014 auf dem Weg zu einem besseren Bestimmungsort ums Leben kamen, auf über 82.000, wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) in Genf mitteilte.

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