Beirut/Tel Aviv – Im jüngsten Krieg zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah sind im Libanon nach dortigen Angaben mehr als 50.000 Häuser beschädigt oder zerstört worden. Das teilte der Nationale Rat für Forschung mit, der Schäden im Krieg seit 2023 im Auftrag der Regierung untersucht. Mehr als die Hälfte der Schäden und Zerstörung gab es demnach im südlichen Libanon und im Gebiet nahe der israelischen Grenze.
Israels Bodentruppen seien in mehr als 50 Dörfern im südlichen Libanon im Einsatz, berichteten israelische Medien. Die Armee habe vergangene Woche begonnen, die „erste Reihe an Dörfern“ im Libanon nahe der Grenze systematisch zu zerstören. Ziel sei, eine Rückkehr der schiitischen Anwohner in diese Gebiete zu verhindern, damit Hisbollah-Kämpfer sich dort nicht verstecken und neue Angriffe gegen Israel durchführen könnten.