Wegner: Enteignungen lösen Mietproblem nicht
Berlin – Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat sich erneut gegen die Enteignung von Wohnungsunternehmen ausgesprochen. „Enteignungen lösen kein einziges Problem. Im Gegenteil: Sie verschärfen sie“, schrieb der CDU-Politiker in einem X-Beitrag am Sonntag. Berlin brauche einen effektiven Mieterschutz und den Neubau von Wohnungen, so Wegner. Zuvor hatten die Berliner Linken beim Landesparteitag erklärt „endlich die Eigentumsfrage stellen“ zu wollen.
Kiew: Moskau betreibt „nuklearen Terrorismus“
Kiew – Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat zum 40. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl eine Beendigung des russischen „nuklearen Terrorismus“ gefordert. Mit seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine und Drohnenangriffen bringe Russland die Welt erneut an den Rand einer Katastrophe, teilte Selenskyj auf seinem Telegram-Kanal mit. Voriges Jahr wurde die Sicherheitshülle aus Stahl über dem Unglücksreaktor 4 des am 26. April 1986 havarierten Kraftwerks beschädigt.
19 Tote bei Anschlag in Kolumbien
Bogotá – Gut einen Monat vor der Präsidentschaftswahl in Kolumbien sind bei einem Bombenanschlag in dem südamerikanischen Land mindestens 19 Menschen getötet worden. Mehr als 30 weitere Menschen wurden nach Behördenangaben bei dem Anschlag in der westlichen Unruhe-Region Cauca am Samstag verletzt. Staatschef Gustavo Petro machte den Anführer einer Splittergruppe der früheren Guerrilla-Organisation Farc für die Tat verantwortlich.
Dschihadisten greifen Militärs in Mali an
Bamako – In Mali haben Dschihadisten und Tuareg-Rebellen am Wochenende landesweite Angriffe auf die herrschenden Militärs ausgeführt. Bei einem Angriff nahe der Hauptstadt Bamako wurde Verteidigungsminister Sadio Camara getötet, wie von seiner Familie verlautete. Die Tuareg-Rebellengruppe FLA erklärte, die Stadt Kidal im Norden Malis eingenommen zu haben. Die Kämpfe dauerten am Sonntag an.
AfD schließt Alexander Eichwald aus
Düsseldorf – Das Landesschiedsgericht der AfD Nordrhein-Westfalen hat am Wochenende das umstrittene Mitglied Alexander Eichwald aus der Partei ausgeschlossen. Dies sagte ein Parteisprecher. Eichwald hatte Ende November mit einer Rede im Stil von Adolf Hitler für Aufsehen gesorgt, mit der er sich bei der Gründungsveranstaltung der neuen AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland (GD) in Gießen für einen Vorstandsposten beworben hatte. Mit der Entscheidung bleibt auch der bereits vom Landesvorstand beschlossene Entzug der Mitgliedsrechte bestehen.