zu Ilse Aigner/Präsidentin:
„Nach einer Präsidentschaft, in der es dem Amtsinhaber schwergefallen ist, Akzente zu setzen und in einer emotional aufgeladenen Gesellschaft ausgleichend zu wirken, brächte Aigner gute Voraussetzungen als Brückenbauerin mit. Sie ist anschlussfähig bis weit in die Mitte, ohne die eigene Klientel zu verschrecken. Sie ist standhaft in einer Zeit, in der populistische Kräfte an der Demokratie zerren.“LUDWIGSB. KREISZEITUNG
„Aigner hat ein freundliches, fröhliches, oft herzliches Auftreten, was man nicht von jeder CSU-Größe sagen kann. Wer sie aber für eine unverbindliche Winke-Tante hält, unterschätzt die 61-Jährige. Mit einer klaren, harten Hand dämmt sie im Parlament die Spielchen und Provokationen der dortigen AfD ein. Sie setzt Regeln durch, straft notfalls und verschafft der Demokratie damit Respekt. Nicht wenige sagen, diese Kombination aus Herzenswärme und Härte brauche es nun an der Staatsspitze.“FRANKFURTER NEUE PRESSE
„Der Kini aus München hat gesprochen und gesagt, wie es sein soll. Es ist das altbekannte Muster. Söder macht, was er will. Und Merz bekommt ihn nicht eingehegt. In der Union aus CDU und CSU wackelt immer wieder der Schwanz mit dem Hund. Wenn sich nun Klingbeil und Merz aber unterhaken, dann können sie in der Causa Bundespräsidentin an Söder ein Exempel statuieren.“T-ONLINE
„Wäre Aigner eine gute Bundespräsidentin? Für ein Ja spricht viel. Die gelernte Radio- und Fernsehtechnikerin kennt den Polit-Zirkus in Berlin und München aus dem Effeff und hat sich doch eine angenehm unprätentiöse und den Menschen zugewandte Art bewahrt. Aigner hat einen klaren politischen, moralischen Kompass, aber kommt auch gut mit Leuten aus, die anderer Meinung sind.“AUGSBURGER ALLGEMEINE
„Söder dürfte auch eigene Motive für seine Wahlempfehlung haben: Die ist vor allem ein Signal an die eigene Partei, die CSU, nach dem Motto: Ich sehe euch und eure Anliegen, ich bin bereit, auch andere an der Macht teilhaben zu lassen. Mit dem Münchner Merkur wählt Söder für seine Äußerung ein Medium, das von CSU-Mandatsträgern viel beachtet wird, weil es über Parteiinterna gut informiert ist.“SPIEGEL
„Die männliche Dominanz könnte 2027 nun auch beim höchsten Staatsamt gebrochen werden. Hoffentlich! Aigner ist politisch sehr erfahren. Sie war Bundesministerin, ist Präsidentin des Landtags. Sie gilt als bodenständig, könnte also ein bürgernahes, sympathisches Staatsoberhaupt werden. Eines, dem man gern zuhört.“BILD