IN KÜRZE

von Redaktion

Merz bekräftigt Kritik am Iran-Krieg

Berlin – Trotz massiver Vorwürfe von US-Präsident Donald Trump hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) seine Kritik am Iran-Krieg erneuert. Der Krieg habe „unmittelbare Auswirkungen auf unsere Energieversorgung“ und „massive Auswirkungen auf unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit“, sagte der Kanzler am Mittwoch in Berlin. „Insofern dränge ich darauf, dass dieser Konflikt beigelegt wird.“ Rückendeckung erhielt Merz von Außenminister Johann Wadephul (CDU). Merz betonte am Mittwoch, sein persönliches Verhältnis zu Trump sei „unverändert gut“.

Trump gedroht? Anklage gegen Ex-FBI-Chef

Washington – Ex-FBI-Chef James Comey ist wegen eines Instagram-Posts mit zu vier Zahlen zusammengelegten Muscheln am Strand angeklagt worden. Ihm wird vorgeworfen, damit eine Morddrohung gegen Präsident Donald Trump verbreitet zu haben. Comey hatte im Mai 2025 ein Bild von Muscheln hochgeladen, die die Zahlen „86 47“ formten. Trump, der 47. Präsident der USA, und dessen Unterstützer interpretierten dies als Aufruf zu einem Attentat. Comey bestritt das. Dem Wörterbuch Merriam-Webster zufolge handelt es sich bei „86“ um einen veralteten Ausdruck aus den 1930ern, der unter anderem bedeutet, dass etwas in einem Restaurant ausverkauft ist. Später kamen die Bedeutungen „loswerden“ oder „abweisen“ hinzu. „Zu den jüngst übernommenen Bedeutungen gehört eine logische Erweiterung der vorherigen, nämlich die Bedeutung ‚töten‘“, heißt es bei Merriam-Webster. Diese werde aber nur selten verwendet.

Slowakei: 21 Jahre Haft für Fico-Attentäter

Bratislava – Für 21 Jahre muss der Mann (73) ins Gefängnis, der im Mai 2024 den slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico mit fünf Schüssen lebensgefährlich verletzte. Fast zwei Jahre nach dem Schussattentat bestätigte das Oberste Gericht der Slowakei in Bratislava das im Oktober 2025 gefällte Urteil.

London: Terror-Angreifer verletzt zwei Juden

London – Bei einem Messerangriff in einem von vielen Juden bewohnten Stadtteil von London sind zwei Juden verletzt worden. Ein Verdächtiger wurde nach dem Angriff festgenommen. Die islamistische Gruppierung Aschab al-Jamin bekannte sich. In London hatte es in den vergangenen Wochen eine Serie von Brandanschlägen auf Synagogen und jüdische Einrichtungen gegeben.

Gericht: Neonazisekte bleibt verboten

Leipzig – Die Neonazisekte Artgemeinschaft bleibt verboten. Sie richte sich gegen die Verfassung, erklärte das Bundesverwaltungsgericht und wies eine Klage ab. Das Bundesinnenministerium hatte die Artgemeinschaft 2023 als Verein verboten.

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