1,63 Millionen Syrer zurückgekehrt
Berlin – Seit dem Machtwechsel in Syrien Ende 2024 sind nach UN-Angaben rund 1,63 Millionen Flüchtlinge in das Land zurückgekehrt. Bis zum 30. April 2026 reisten laut UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR aus der Türkei fast 640.000, aus dem Libanon etwa 630.000 und aus Jordanien rund 285.000 Syrer in ihr Herkunftsland zurück. Deutschland wird in der Aufstellung nicht einzeln genannt, sondern in einer Gruppe „Sonstige Länder“ geführt. Nach Angaben des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) kehrten 2025 3678 syrische Flüchtlinge zurück.
Steinmeier nutzt bis zum Sommer Villa Borsig mit
Berlin – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird vorübergehend für repräsentative Termine die Villa Borsig, das Gästehaus des Auswärtigen Amts, mitnutzen. Dort wird er zum Beispiel am 18. Mai den Sultan von Brunei, Hassanal Bolkiah, zu einem Gespräch empfangen. Steinmeier will die Villa Borsig aber nur übergangsweise nutzen – bis er im Sommer sein Ausweichquartier für das Schloss Bellevue bezogen hat. Aus dem Schloss muss er ausziehen, weil dieses und das Bundespräsidialamt saniert werden.
Kritik an Kosten für Wüsts Adventskonzert
Düsseldorf/Münster – Die FDP kritisiert die Kosten für das Adventskonzert der nordrhein-westfälischen Landesregierung um Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU). Laut Staatskanzlei beträgt die Endabrechnung 128.682,50 Euro. „In Zeiten trauriger Rekordschulden sollte die Landesregierung selbst mit gutem Beispiel vorangehen und ihre Ausgaben auf den Prüfstand stellen“, sagte dazu der FDP-Haushaltsexperte Ralf Witzel. Im Februar hatte es bereits Aufsehen um das rund 130.000 Euro teure Adventskonzert der bayerischen Landesregierung gegeben.
Ukraine greift russischen Ostseehafen Primorsk an
Primorsk – Die Ukraine hat in der Nacht auf Sonntag erneut den russischen Ölverladehafen Primorsk an der Ostseeküste mit Drohnen angegriffen. „Im Zuge der Abwehr von Attacken auf Primorsk ist ein Feuer ausgebrochen, im Moment sind die Folgen des Brands liquidiert“, schrieb der Gouverneur des Gebiets Leningrad, Alexander Drosdenko. Ölprodukte seien nicht ausgelaufen, betonte er. Seinen Angaben nach wurden über der Region mehr als 60 Drohnen abgeschossen.
Kubas Präsident weist Trump-Drohung zurück
Havanna – Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel hat die jüngsten Übernahme-Drohungen von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen. Die internationale Gemeinschaft müsse diese zur Kenntnis nehmen und gemeinsam mit der US-Bevölkerung entscheiden, ob ein solch „drastischer krimineller Akt zugelassen“ werden dürfe.