Ukrainische Drohne trifft Hochhaus in Moskau
Moskau – Wenige Tage vor der traditionellen Militärparade zum Tag des Sieges in Moskau ist eine ukrainische Drohne nahe dem Stadtzentrum in ein Wohnhaus eingeschlagen. Das teilte Bürgermeister Sergej Sobjanin am frühen Montagmorgen laut staatlicher Nachrichtenagentur Tass mit. Es habe keine Verletzten gegeben. Das beschädigte Gebäude – laut „Kyiv Independent“ ein luxuriöses Hochhaus – liegt in einem Wohngebiet im Westen der russischen Hauptstadt.
Grüne, SPD und Linke verlassen Plattform X
Berlin – Grüne, SPD und Linke ziehen sich in einer abgestimmten Aktion vom Internetdienst X zurück. „X ist in den letzten Jahren im Chaos versunken“, hieß es am Montag in gleichlautenden Mitteilungen. Betroffen sind sowohl die offiziellen Accounts der Parteien als auch die privaten Accounts führender Vertreter. Der Kurznachrichtendienst, der unter dem Namen Twitter bekannt geworden war, steht seit der Übernahme durch Elon Musk 2022 in der Kritik – unter anderem wegen Desinformation.
Giuliani in kritischem Zustand im Krankenhaus
Washington – Der frühere New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani befindet sich nach Angaben seines Sprechers Ted Goodman in „kritischem, aber stabilem Zustand“ im Krankenhaus. „Bürgermeister Giuliani ist ein Kämpfer, der jeder Herausforderung in seinem Leben mit unerschütterlicher Stärke begegnet ist, und mit genau dieser Stärke kämpft er auch jetzt.“ Es war zunächst unklar, woran Giuliani leidet. Goodman gab nicht bekannt, wie lange der 81-Jährige bereits im Krankenhaus ist. Die „New York Times“ berichtete, er werde in Florida behandelt.
Kritik an deutschen Grenzkontrollen
Köln – Der Migrationsforscher Gerald Knaus lehnt die Beibehaltung der Kontrollen an den deutschen Außengrenzen ab, weil sie nicht effektiv seien und auf Dauer nicht gerechtfertigt werden könnten. Die Bundesregierung solle vielmehr im europäischen Rahmen Abkommen mit Drittstaaten außerhalb der EU schließen, um irreguläre Migration über das Mittelmeer deutlich zu reduzieren, sagte Knaus am Montag. Dann könne man das Schengen-Abkommen wieder „vollumfänglich anwenden“, das einen Wegfall innereuropäischer Grenzkontrollen vorsieht.
Nach Protesten: Drei Hinrichtungen im Iran
Teheran – Im Iran sind drei Männer im Zusammenhang mit den Massenprotesten im Dezember und Januar hingerichtet worden. Sie seien für schuldig befunden worden, am Tod von Sicherheitskräften bei den Demonstrationen in Maschhad im Nordosten des Landes beteiligt gewesen zu sein, hieß es am Montag auf der offiziellen Justizwebsite „Misan Online“.