Schüsse in USA: Täter fühlt sich nicht schuldig
Washington – Gut zwei Wochen nach dem Schusswaffenangriff am Rande des Korrespondenten-Dinners mit Donald Trump hat der mutmaßliche Täter den Vorwurf eines Mordanschlags auf den US-Präsidenten zurückgewiesen. Der 31-jährige Cole A. plädierte laut Medienberichten am Montag vor einem Bundesbezirksgericht in Washington auf nicht schuldig. Dem Verdächtigen aus Kalifornien droht eine lebenslange Haftstrafe.
Trump bezeichnet Irans Antwort als „Müll“
Washington – US-Präsident Donald Trump hat die iranische Antwort auf den US-Vorschlag für ein Ende des Iran-Kriegs als „Müll“ bezeichnet. Er habe die Stellungnahme aus Teheran nicht einmal zu Ende gelesen, weil er seine Zeit nicht damit verschwenden wolle, sagte der Präsident am Montag. Die Feuerpause mit dem Iran habe nur noch „eine Überlebenschance von einem Prozent“, fügte Trump hinzu. Die Waffenruhe werde nur noch künstlich am Leben gehalten.
Verschleppte Kinder: EU verhängt Sanktionen
Brüssel – Wegen der Verschleppung ukrainischer Kinder nach Russland hat die EU Sanktionen gegen 23 Menschen und Organisationen verhängt. Die Strafmaßnahmen richteten sich gegen diejenigen, die für die „systematische rechtswidrige Verschleppung, die zwangsweise Überführung und die erzwungene Assimilierung“ ukrainischer Minderjähriger verantwortlich seien, erklärte der Rat der EU-Länder. Die EU geht davon aus, dass seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine fast 20.500 ukrainische Kinder nach Russland oder in russisch besetzte Gebiete gebracht wurden.
Van Aken: Wahlkampf war Raubbau am Körper
Berlin – Der scheidende Co-Vorsitzende der Linken, Jan van Aken, hat seinen Rückzug von der Parteispitze mit den körperlichen Folgen des Bundestagswahlkampfs und der Neuaufstellung der Partei begründet. „Das war Raubbau am Körper, was wir da gemacht haben“, sagte der 65-Jährige der Wochenzeitung „Die Zeit“. Die Erkrankung, wegen der van Aken im Juni nicht erneut für den Parteivorsitz kandidieren will, sei „nicht lebensbedrohlich“, werde aber durch Stress verschlimmert. Der Linken-Politiker sprach von der „stressigsten Zeit“ seines Lebens.
35.000 Menschen seit Mai 2025 abgewiesen
Berlin – Etwa 35.000 Menschen sind seit Mai 2025 an der Grenze oder bei illegalen Grenzübertritten zurückgewiesen worden. Das geht aus Zahlen des Bundesinnenministeriums hervor. Vor einem Jahr hatte Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) die Grenzkontrollen intensiviert, die von seiner Amtsvorgängerin Nancy Faeser (SPD) bereits auf alle deutschen Landesgrenzen ausgeweitet worden waren.