Iran-Krieg: Kosten für USA deutlich gestiegen

von Redaktion

Washington – Die Kosten des Iran-Krieges für die Vereinigten Staaten sind nach Schätzungen eines hochrangigen Pentagon-Mitarbeiters deutlich gestiegen. Die Ausgaben lägen mittlerweile „eher“ bei 29 Milliarden US-Dollar (gut 24,6 Mrd. Euro), sagte Jules W. Hurst III bei einer Anhörung des Repräsentantenhauses. Grund dafür seien Reparatur- und Ersatzbeschaffungen sowie „allgemeine Betriebskosten“. Ende April hatte er noch von schätzungsweise 25 Milliarden US-Dollar (rund 21,2 Mrd. Euro) gesprochen. Diese beinhalteten alle Ausgaben der „Operation Epic Fury“ seit Beginn Ende Februar. Der größte Teil sei für Munition aufgewendet worden.

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat derweil Spekulationen über aufgezehrte Munitions- und Raketenvorräte des US-Militärs heruntergespielt. „Wir wissen genau, was wir haben. Wir verfügen über reichlich von dem, was wir brauchen“, sagte er ebenfalls im Ausschuss. Die Debatte sei „törichterweise und wenig hilfreich übertrieben“ worden.

Zudem wurde bekannt, dass Irans Revolutionsgarde eine zu Kuwait gehörende Insel nach Darstellung des Golfstaats angegriffen hat. Sechs bewaffnete Männer hätten sich der kuwaitischen Insel Bubijan im Auftrag der Revolutionsgarde vor rund zwei Wochen mit einem Fischerboot genähert, teilte das Innenministerium mit. Zwei davon seien bei einem Schusswechsel geflohen, vier weitere festgenommen worden.

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