IN KÜRZE

von Redaktion

Umfrage: Klare Mehrheit gegen Diätenerhöhung

Berlin – 85 Prozent der Bürger sprechen sich in einer YouGov-Umfrage gegen eine Erhöhung der Diäten der 630 Bundestagsabgeordneten in diesem Jahr aus. Nur 7 Prozent sind demnach für die Erhöhung, 8 Prozent sind unentschlossen. Eigentlich sollen die Diäten zum 1. Juli um 497 Euro steigen – auf rund 12.330 Euro. Die SPD hat sich bereits gegen die Erhöhung ausgesprochen, am Sonntag zeigte sich auch Unionsfraktionschef Jens Spahn in einem Interview offen dafür, die Diätenerhöhung in diesem Jahr auszusetzen.

Hubig will Scheidungsrecht ändern

Berlin – Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) drängt auf eine Änderung im Scheidungsrecht. „Ich will, dass das Trennungsjahr bei häuslicher Gewalt nicht eingehalten werden muss“, sagte Hubig in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Das derzeit geltende Recht sei schwer zumutbar. Hubig plant zudem einen weiteren Gesetzentwurf, der besser vor Gewalt schützen soll. Danach sollen von Gewalt betroffene Frauen bei familiengerichtlichen Verfahren den Ort für ein Gerichtsverfahren wählen und auch den Aufenthaltsort ihrer Kinder festlegen können.

Katholikentag endet mit Friedensappell

Würzburg – Mit Aufrufen zu mehr Zuversicht ist am Sonntag in Würzburg der 104. Deutsche Katholikentag zu Ende gegangen. Beim feierlichen Abschlussgottesdienst auf dem Residenzplatz rief der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, die Gläubigen zu Mut und Tatkraft auch unter schwierigen Bedingungen auf. Wilmer ermutigte die rund 14.000 Besucher dazu, mit Gottvertrauen in die Welt hinauszugehen, zu handeln und „Brandherde zu löschen“.

Weltweiter Anstieg an Hinrichtungen

Berlin – Weltweit sind laut Amnesty International 2025 so viele Menschen hingerichtet worden wie seit 1981 nicht mehr. Mit mindestens 2707 Hinrichtungen war die Zahl der Exekutionen fast doppelt so hoch wie im Jahr 2024. Der hohe Anstieg gehe demnach auf Staaten wie China, Iran und Saudi-Arabien zurück, die die Todesstrafe zur Einschüchterung einsetzen.

Trump droht Iran erneut mit Vernichtung

Washington – US-Präsident Donald Trump hat erneut eine scharfe Drohung gegen den Iran ausgesprochen und Teheran zum Abschluss eines Abkommens aufgerufen. „Für den Iran tickt die Uhr, und sie sollten sich besser schnell bewegen, sonst wird von ihnen nichts mehr übrig bleiben“, schrieb Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. Zuvor hatten iranische Medien erklärt, die USA hätten keinerlei konkrete Zugeständnisse an Teheran gemacht.

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