Nato-Jet schießt Drohne über Estland ab
Tallinn – Ein Nato-Kampfjet hat über Estland eine offenbar verirrte ukrainische Drohne abgeschossen. Nach Angaben des estnischen Verteidigungsministers Hanno Pevkur wurde die Drohne von einem russischen Störsystem vom Kurs abgebracht und zunächst von Lettland entdeckt, bevor sie von einem in Litauen stationierten rumänischen F-16-Kampfjet abgeschossen wurde. Nahe der ländlichen Gemeinde in Poltsamaa im Zentrum Estlands gingen einem Medienbericht zufolge Trümmerteile nieder. Es war das erste Mal seit Beginn des Krieges in der Ukraine, dass die Nato eine ausländische Drohne über dem Luftraum der baltischen Staaten abgefangen hat. In Estland findet in dieser Woche das Nato-Manöver „Spring Storm 2026“ statt.
USA und Nigeria töten 175 IS-Terroristen
Abuja – Bei einem gemeinsamen Einsatz der nigerianischen Streitkräfte und des US-Militärs sind nach Angaben von Nigerias Verteidigungshauptquartier 175 Kämpfer der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) „eliminiert“ worden. Die Luftangriffe, die vor ein paar Tagen begannen, haben demnach zur Zerstörung von IS-Kontrollpunkten, Waffenlagern, Logistikzentren, militärischer Ausrüstung und Finanznetzwerken geführt.
Geldwäsche-Vorwurf gegen Ex-Regierungschef
Madrid – Die spanische Justiz ermittelt gegen den früheren Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero wegen mutmaßlicher illegaler Einflussnahme und Geldwäsche im Zusammenhang mit der staatlichen Rettung der Fluggesellschaft Plus Ultra. Ihm werde unter anderem auch die Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation sowie Urkundenfälschung zur Last gelegt, teilte die Justiz mit. Es geht um 53 Millionen Euro.
Erneute Festnahmen von Oppositionellen
Istanbul – Die türkischen Behörden haben im Rahmen von Korruptionsermittlungen gegen die von der Opposition geführte Istanbuler Stadtverwaltung fünf weitere Verdächtige festgenommen. Ihnen werde unter anderem Annahme von Bestechungsgeldern und Geldwäsche vorgeworfen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft. Die Festnahmen reihen sich in eine Serie ähnlicher Maßnahmen gegen von der größten Oppositionspartei CHP geführte Stadtverwaltungen.
Großmanöver mit Nuklearkräften
Moskau – Parallel zum Besuch von Kremlchef Wladimir Putin in Peking hat Russland ein dreitägiges Großmanöver mit zehntausenden Soldaten und Übungen seiner Nuklearkräfte begonnen. Moskau teilte mit, 64.000 Soldaten und 7800 Stück Technik kämen zum Einsatz. Auch U-Boote mit Nuklearraketen sind dabei.