Taiwan hofft auf schnelle Waffenlieferung

von Redaktion

Ungeduldig: Taiwans Präsident Lai Ching-te. © Cheng/AFP

Taipeh – Taiwans Präsident Lai Ching-te hofft, dass die USA einem Abkommen zur Lieferung von Waffen im Wert von 14 Milliarden Dollar (umgerechnet 12,1 Milliarden Euro) an die Insel „so schnell wie möglich zustimmen“. „Taiwans Bemühungen, seine nationale Sicherheit zu schützen“, sollten nicht als „Provokation gegen China verstanden werden“, sagte Lai am Donnerstag in Taipeh. Eine Vereinigung mit China lehne die Insel ab.

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat Taiwan dazu gedrängt, seine Verteidigungsausgaben auf mehr als drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen. Lais Regierung schlug daraufhin vor, Waffen im Wert von 40 Milliarden Dollar anzuschaffen, ein Großteil davon von US-Produzenten. Das Parlament, in dem die Opposition die Mehrheit hat, stutzte das Budget dafür auf 25 Milliarden zusammen.

Mit Washington war schließlich der Rüstungsdeal im Umfang von 14 Milliarden Dollar vereinbart worden, der allerdings im Mai vom US-Militär auf Eis gelegt wurde, um genügend Munition für den Krieg gegen den Iran zu haben

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