IN KÜRZE

von Redaktion

Juso-Chef Türmer: Wechsel ist eine Option

Berlin – Angesichts schwacher SPD-Umfragewerte übt Juso-Chef Philipp Türmer scharfe Kritik an den Parteivorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas – und hält notfalls personelle Veränderungen für nötig. „Das Zustimmungsniveau, auf dem unsere Partei in Umfragen steht, ist absolut inakzeptabel. Es braucht neue Ansätze und dafür braucht es Veränderungen“, sagt der Vorsitzende der SPD-Jugendorganisation.

Neue Verhaftungswelle in der Türkei

Istanbul – Die türkische Regierung hat ihr Vorgehen gegen gewählte Vertreter der größten Oppositionspartei CHP erneut verstärkt: 37 von 47 mit Haftbefehl gesuchte Verdächtige wurden nach Angaben der Istanbuler Staatsanwaltschaft am Freitag wegen Korruptionsvorwürfen festgenommen, darunter der Bürgermeister der Istanbuler Prinzeninseln, Ali Ercan Akpolat. Ihnen wird vorgeworfen, ungültige Baugenehmigungen auf der beliebten Inselgruppe vor der türkischen Metropole ausgestellt zu haben.

Buttersäureanschlag von Linksextremen

Hamburg – Mutmaßlich Linksextremisten haben in Hamburg einen Buttersäureanschlag auf den Privatwagen des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesinnenministerium, Christoph de Vries (CDU), verübt. Wegen eines vorliegenden Bekennerschreibens von „Free all Antifas – Feuer und Flamme der Repression!“ habe der Staatsschutz Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. In Hamburg tagte seit Mittwoch die Innenministerkonferenz.

„Fassungslos“: Meloni attackiert Trump

Rom – Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, sie habe ihn beim G7-Gipfel in Frankreich diese Woche um ein gemeinsames Foto „angebettelt“, als „frei erfunden“ bezeichnet. „Ich bin fassungslos“, erklärte Meloni am Freitag. „Ich und Italien betteln nie“, fügte sie hinzu. Dem italienischen Fernsehsender La7 gegenüber hatte Trump behauptet, Meloni habe ihn beim G7-Gipfel im französischen Évian „angebettelt“, ein Foto mit ihm machen zu können. Er habe dem zugestimmt, weil er „Mitleid“ mit Meloni gehabt habe. Diese könne sich „glücklich schätzen“, dass er sich mit ihr unterhalten habe. „Ich musste gar nicht mit ihr reden.“ Aus Protest gegen die Äußerungen Trumps sagte der italienische Außenminister Antonio Tajani einen für die nächsten Tage geplanten Besuch in den USA ab.

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