Bürgenstock – Nach dem Ende der ersten Verhandlungsrunde mit dem Iran hat US-Vizepräsident JD Vance eine positive Bilanz gezogen. „Wir haben eine sehr gute Grundlage für eine erfolgreiche endgültige Einigung geschaffen“, sagte er am Montag im Schweizer Luxusresort Bürgenstock, wo die Gespräche stattgefunden hatten.
Hinsichtlich der heiklen Frage iranischer Atomwaffen fügte Vance hinzu, Teheran habe zugestimmt, wieder Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ins Land „einzuladen“. Einen Zeitplan dafür gebe es aber noch nicht. Es sei „der erste Schritt zur dauerhaften Denuklearisierung oder zur endgültigen Beendigung des Atomwaffenprogramms im Iran“, erklärte Vance. Laut einer Mitteilung der Vermittler Katar und Pakistan werde es unter anderem Arbeitsgruppen zu Irans Atomprogramm und den westlichen Sanktionen geben. Es sei ein Gesprächskanal zwischen den Kriegsparteien eingerichtet worden, um Missverständnisse oder Zwischenfälle in der Straße von Hormus zu vermeiden, erklärten die Vermittler weiter. Ziel sei eine sichere Passage für kommerzielle Schiffe durch die Meerenge. Zudem sei ein Forum geschaffen worden, um für die Einhaltung der Waffenruhe auch im Libanon zu sorgen.