Merkel-Porträt hängt bald im Kanzleramt
Berlin – Fünf Jahre nach dem Ende ihrer 16-jährigen Kanzlerschaft hat sich Angela Merkel für die sogenannte Ahnengalerie im Bundeskanzleramt porträtieren lassen. Dafür stand sie dem bislang eher unbekannten 28 Jahre alten Künstler Jérémie Queyras Modell, wie die „Zeit“ berichtet. Der Maler und Merkel wollen das Porträt am 30. Juni vorstellen. Es soll dann vom 1. Juli bis 4. Oktober im Bode-Museum in Berlin ausgestellt werden. Danach soll es seinen Platz im Kanzleramt bekommen.
EU legt Konzept für Libanon-Einsatz vor
Brüssel – Die EU plant einen Unterstützungseinsatz für die Streitkräfte und die Polizei im Libanon. Ein Konzept aus dem Auswärtigen Dienst sieht nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur vor, eine mindestens dreijährige militärische und zivile Mission zu starten, um die Einsatzfähigkeit und Einsatzbereitschaft der Kräfte zu erhöhen. Diese sollen in die Lage versetzt werden, die Kontrolle über das gesamte libanesische Staatsgebiet auszuüben. Bislang werden Teile des Libanon von der proiranischen Hisbollah-Miliz kontrolliert.
Merz erteilt Linkspartei eine Absage
Berlin – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei erneut ausgeschlossen. „Eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei gibt es nicht, und sie wird es auch in Zukunft nicht geben“, sagte er am Mittwoch. Merz war aus den Reihen der AfD gefragt worden, ob es nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im September eine Koalition oder andere Formen der Zusammenarbeit zwischen der dortigen CDU und der Linksfraktion geben werde.
Vor Nato-Gipfel: Spitzentreffen in Berlin
Berlin – Zwei Wochen vor dem Nato-Gipfel in Ankara stimmten sich am Mittwoch fünf europäische Mitgliedstaaten in Berlin auf Spitzenebene ab. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) empfing den französischen Präsidenten Emmanuel Macron, Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, Polens Regierungschef Donald Tusk und den scheidenden britischen Premierminister Keir Starmer. Bei dem Treffen ging es um die weitere Unterstützung der Ukraine und die Rolle der Europäer bei der Lösung des Iran-Konflikts.
AfD-Politiker soll Hitlergruß gezeigt haben
Magdeburg – Martin Reichardt, AfD-Chef von Sachsen-Anhalt, ist wegen eines Fotos mit erhobenem Arm in die Kritik geraten. Reichardt habe im Beisein von Parteikollegen den Hitlergruß gezeigt, heißt es im Politico-Podcast „Inside AfD“. Die Partei wies die Darstellung zurück. Das Foto stammt aus dem Jahr 2020. Darauf ist zu sehen, wie Reichardt den linken Arm ausstreckt. Zwei Augenzeugen hätten gegenüber „Inside AfD“ bestätigt, es habe sich um einen Hitlergruß gehandelt, hieß es.