Berlin – In der Bundesregierung gibt es offenbar eine Verständigung über den Haushalt für 2027 mit harten Sparmaßnahmen. Zudem müsse Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) anders als geplant die noch bestehende Rücklage des Bundes antasten, berichtete das „Handelsblatt“ am Freitag unter Berufung auf Regierungsvertreter. Bei der Rente sollen demnach vier Milliarden Euro eingespart werden, weitere Beträge bei Elterngeld und Subventionen. Die Bundesregierung will laut „Handelsblatt“ Subventionen nach der sogenannten Rasenmäher-Methode im Umfang von 15 bis 30 Prozent kürzen, was drei Milliarden Euro bringen soll.
Die noch bestehende 21 Milliarden Euro große Haushaltslücke für 2027 sei nun vollständig geschlossen, hieß es. Der Bundeshaushalt könne wie geplant am 6. Juli vom Bundeskabinett beschlossen werden. Verplant sei dabei nun auch ein großer Teil der Rücklage von noch 9,7 Milliarden Euro.