Digitalsteuer: Trump droht EU mit Zöllen
Washington – US-Präsident Donald Trump droht europäischen Ländern mit neuen Zöllen in Höhe von 100 Prozent, sollten sie Digitalsteuern beschließen. Die Zölle würden an die Stelle vereinbarter Zollabkommen treten, kündigte Trump an. Die neuen Zölle würden auf sämtliche Waren erhoben, die in die USA exportiert werden, schrieb Trump weiter.
Kleinflugzeug prallt gegen Hochhaus in China
Peking – In Chinas Hauptstadt Peking ist offenbar ein Kleinflugzeug gegen das höchste Gebäude der Stadt geprallt. Wie Aufnahmen im Internet aus verschiedenen Perspektiven zeigten, flogen Wrackteile der Maschine vom Himmel, während an der Fassade des Citic Towers, auch als China Zun bekannt, ein sichtbares Loch zu erkennen war. Wie es zu dem Vorfall am Freitagabend (Ortszeit) kam, war zunächst nicht bekannt. Unklar blieb auch, ob es mögliche Todesopfer oder Verletzte gab. In Chinas Staatsmedien waren zunächst keine Berichte zu finden.
Sieben Jahre für Südkoreas Ex-First-Lady
Seoul – Südkoreas ehemalige First Lady Kim Keon Hee ist wegen Bestechlichkeit zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das zentrale Bezirksgericht in Seoul sah es als erwiesen an, dass die 53-Jährige ihren Status als Präsidentengattin ausgenutzt habe, um Luxusgeschenke und Bargeld in Höhe von umgerechnet mehreren hunderttausend Euro anzunehmen. So habe Kim unter anderem ein Gemälde des Malers Lee Ufan erhalten, eine Designertasche sowie umgerechnet rund 170.000 Euro in bar.
Mieten für Wohnungen in New York eingefroren
New York – In der für ihre extrem hohen Lebenskosten berühmten US-Metropole New York werden die Mieten von rund einer Million Wohnungen eingefroren. Laut der Entscheidung des „Rent Guidelines Board“ dürfen bei den betroffenen Wohnungen ab Oktober bei einer Vertragsverlängerung die Mieten nicht erhöht werden. Die Entscheidung ist ein großer Erfolg für den neuen Bürgermeister Zohran Mamdani, der mit dem Versprechen angetreten war, das Leben in der 8,5-Millionen-Einwohner-Metropole erschwinglicher zu machen.
Bundestag beschließt Infrastrukturgesetz
Berlin – Wichtige Verkehrsprojekte sollen in Deutschland beschleunigt werden. Der Bundestag verabschiedete dafür am Freitag mit den Stimmen von Union und SPD das Infrastruktur-Zukunftsgesetz. Es soll die Effizienz von Planungs- und Genehmigungsverfahren steigern, besonders im Verkehrs- und Energiebereich. Die Verfahren würden sich „um Jahre verkürzen“, sagte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU). Die Wirtschaft begrüßte das Gesetz, Umweltschützer kritisierten es.