Texas führt Bibel-Lesepflicht in Schulen ein

von Redaktion

Washington – Als erster US-Bundesstaat verpflichtet Texas seine Schüler dazu, bestimmte Bibel-Passagen im Unterricht zu lesen. Die Schulbehörde „Board of Education“ führte eine entsprechende Regelung ein. Texas und die USA seien schon immer „eine christliche Nation“ gewesen, begründete Brandon Hall von der Schulbehörde die Entscheidung. Zu den vorgeschriebenen Texten gehören das Gleichnis vom verlorenen Sohn aus dem Lukasevangelium, die Schöpfungsgeschichte im Buch Genesis sowie das Buch Jona. Die Vorschrift sorgt für heftige Debatten im Bundesstaat.

Der Streit um das Bibellesen in staatlichen Schulen in den USA währt seit Jahrzehnten. 1963 fällte das Oberste Gericht ein noch heute angefochtenes Urteil: Staatliche Schulen seien bei religiösen Angelegenheiten neutral und dürften Kindern das Lesen der Bibel nicht vorschreiben.

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