IN KÜRZE

von Redaktion

Fujimori ist neue Präsidentin von Peru

Lima – Im vierten Anlauf hat sie es geschafft: Keiko Fujimori ist mit rund 50,1 Prozent der Stimmen zur neuen Präsidentin Perus gewählt worden. Äußerst knapp setzte sich die rechtsgerichtete Politikerin gegen ihren linken Herausforderer Roberto Sánchez durch. Die 51-jährige Keiko Fujimori leitete bereits an der Seite ihres Vaters, dem autoritär regierenden Machthaber Alberto Fujimori, staatliche Wohlfahrtsstiftungen. Nun kehrt sie zurück in den Präsidentenpalast in der Hauptstadt Lima. »KOMMENTAR

Dobrindt besorgt vor AfD-Parteitag

Erfurt – Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) schaut mit Sorge auf die für das kommende Wochenende angekündigten Proteste gegen den AfD-Bundesparteitag in Erfurt. „Wir blicken ehrlicherweise mit Sorge auf das, was da entstehen kann“, sagte er in Berlin. Er sei vor allem besorgt, weil er befürchte, dass die Leidtragenden die Polizeikräfte sein werden. Protest müsse immer gewaltfrei bleiben. Linke, Gewerkschaften und Grüne haben zu Protesten aufgerufen.

Papst ruft Piusbrüder zur Umkehr auf

Écône – Unmittelbar vor den von der erzkonservativen Piusbruderschaft angekündigten Bischofsweihen hat Papst Leo XIV. in einem eindringlichen Brief die Gemeinschaft vor einem Bruch mit der katholischen Kirche gewarnt. An den Generaloberen der traditionalistischen Bruderschaft, Davide Pagliarani, gerichtet, schrieb der Pontifex: „In diesem Geist und erfüllt von christlicher Liebe bitte ich euch und ersuche euch von ganzem Herzen: Kehrt um!“ Die Piusbrüder wollen heute in der Schweiz gegen den Willen des Papstes vier Bischöfe weihen.

Chrupalla schwärmt von Alice Weidel

Berlin – AfD-Co-Chef Tino Chrupalla schwärmt von der Zusammenarbeit mit seiner Co-Vorsitzenden Alice Weidel in der AfD-Doppelspitze. In Chrupallas kurz vor dem anstehenden Bundesparteitag erschienenen Autobiografie „Handwerk – Meister – Politik“ beschreibt der Sachse beide als „einträchtiges Team“. Er führe die Partei mit Weidel „in angenehmer Harmonie“. „Mit niemandem anderen möchte ich politisch durch den jährlich wachsenden Wahnsinn und Gegenwind segeln.“

Kein Treffen zwischen USA und Iran

Doha – Nach der jüngsten militärischen Eskalation in der Straße von Hormus gibt es trotz einer Reise von US-Vertretern nach Katar vorerst keine direkten Gespräche mit dem Iran. Der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, und der US-Sondergesandte Steve Witkoff seien zu Gesprächen in Doha, so ein Sprecher des katarischen Außenministeriums am Dienstag. Geplant seien nur Treffen mit Vermittlern.

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