Berlin – Der Verfassungsschutz sieht bundesweit mehr Menschen mit extremistischen Einstellungen, vor allem im rechten Spektrum. Wie aus dem Jahresbericht des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) hervorgeht, rechnete der Inlandsgeheimdienst im vergangenen Jahr 58.700 Menschen dem rechtsextremistischen Personenpotenzial zu – 8450 mehr als im Jahr zuvor. Dieser Zuwachs hängt größtenteils mit dem Mitgliederzuwachs der AfD zusammen, die vom BfV als Verdachtsfall beobachtet wird. Dem linksextremistischen Spektrum ordnete das Bundesamt 42.200 Menschen zu, nach rund 38.000 im Vorjahr. Diese Szene gilt als besonders schwer zu durchdringen.