AfD vergrößert Abstand zur Union
Berlin – Die AfD hat im aktuellen „Deutschlandtrend“ ihren Abstand zur Union auf fünf Punkte vergrößert. In der neuen Erhebung kam die AfD unverändert auf 27 Prozent, danach folgten CDU/CSU mit 22 Prozent, das ist ein Punkt weniger als Anfang Juni. Die SPD büßte einen Punkt ein und käme auf zwölf Prozent, die Grünen auf 15 Prozent und die Linke auf elf Prozent. Die FDP wäre mit vier Prozent weiterhin nicht im Bundestag vertreten.
Kai Wegner alarmiert wegen Umfrage-Tief
Berlin – Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner spricht angesichts des Absackens seiner CDU in einer Wahlumfrage für die Hauptstadt von einem besorgniserregenden Signal. „Die Zahlen sind alles andere als gut, das ist klar. Sie sind aber auch ein Warnsignal für die Stadt. Wir haben eine klare Stärkung der Ränder“, sagte Wegner dem „Tagesspiegel“. Rund zweieinhalb Monate vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus liegt die Linke nach einer Infratest-dimap-Umfrage mit 20 Prozent vorn. Auf Platz zwei stehen die Grünen mit 19 Prozent, gefolgt von der AfD mit 18 Prozent. Die CDU kommt auf 17 Prozent.
Russische Drohnen spionierten in Europa
London – Drohnen über Flughäfen, Militärbasen und sogar Einrichtungen der nuklearen Teilhabe: Der Analyse einer britischen Denkfabrik zufolge hat Russland Nato-Staaten über monatelang weitgehend unbehelligt mit einer Drohnenkampagne überzogen. Gestartet wurde die Aktion von Tankern der russischen Schattenflotte, Frachtern und kleineren Wasserfahrzeugen. Das International Institute for Strategic Studies (IISS) zählte 144 Vorfälle in 13 Ländern zwischen August 2024 und Februar 2026.
Mehrere Tote bei Explosion in Damaskus
Damaskus – Bei einer Explosion im Zentrum der syrischen Hauptstadt Damaskus sind nach staatlichen Angaben mindestens fünf Menschen getötet worden. 16 weitere seien verletzt worden, teilte das Gesundheitsministerium mit. Nach Behördenangaben explodierte ein improvisierter Sprengsatz in einem Café nahe dem Justizpalast. Das Gebiet sei weiträumig abgesperrt worden. Zunächst war unklar, wer den Sprengsatz gelegt hatte.
Starmer entschuldigt sich für Zwangsadoptionen
London – Der britische Premier Keir Starmer hat die Zwangsadoptionen in England und Wales als „Schandfleck in unserer Geschichte“ verurteilt. Starmer sprach eine formelle Entschuldigung der Regierung an jene unverheirateten Mütter aus, denen zwischen 1949 und 1976 geschätzt 185.000 Kinder weggenommen worden waren. Auch die niederländische Regierung entschuldigte sich bei den 15.000 Frauen, die zwischen 1956 und 1984 ihre Neugeborenen weggeben mussten.