Anschläge überschatten Macrons Besuch in Syrien

von Redaktion

Damaskus – Der erste Besuch eines Staatschefs eines EU-Landes in Syrien seit 2010 ist von zwei Explosionen in der Hauptstadt Damaskus überschattet worden. Nach Angaben des syrischen Innenministeriums wurden bei den Detonationen während des Besuchs von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mindestens 18 Menschen verletzt, darunter vier Polizisten. Macron selbst blieb unverletzt und setzte sein Besuchsprogramm fort.

Er war am Montagabend eingetroffen. Macron kam unter anderem mit Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa zusammen und nahm an einem Wirtschaftsforum teil. Er kündigte an, Vermögenswerte der gestürzten Assad-Regierung im Wert von mehr als 50 Millionen Euro an Syrien zurückzugeben. Dabei handelt es sich um unrechtmäßig erworbene Gegenstände des ehemaligen Vize-Präsidenten und Onkels von Ex-Machthaber Baschar al-Assad.

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