Ministerin für HPV-Impfaktionen an Schulen

von Redaktion

München – Modellprojekte in Rosenheim und im Kreis Aschaffenburg haben gezeigt: Schul-Impfaktionen gegen HPV werden gut angenommen. Jetzt spricht sich Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) verstärkt für Schul-Impfaktionen gegen Humane Papillomviren (HPV) aus. Ziel der Modellprojekte war, das Impfangebot in Regionen mit niedrigen HPV-Impfquoten niedrigschwellig zu gestalten. Zugleich seien so Erfahrungen für weitere Schul-Impfaktionen gesammelt worden. Gerlach zeigte sich erfreut über die „gute Impfbereitschaft“ bei den Aktionen.

HPV gehöre zu den Erregern, die häufig unterschätzt werden, aber schwerwiegende Folgen haben können: In Deutschland erkranken laut Robert Koch-Institut (RKI) jährlich etwa 3000 Männer und 7450 Frauen an Krebs, der durch HPV-Infektionen verursacht wird. Den größten Anteil habe der Gebärmutterhalskrebs.

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