IN KÜRZE

von Redaktion

Rüstungsexporte steigen deutlich

Berlin – Der Umfang der deutschen Rüstungsexporte ist im ersten Halbjahr stark gestiegen. Von Januar bis Juni wurden Exporte im Wert von 13,87 Milliarden Euro genehmigt, wie aus vorläufigen Zahlen des Bundeswirtschaftsministeriums hervorgeht. Das ist mehr als viermal so viel wie im selben Zeitraum 2025. Die Zahl setzt sich aus rund 9,6 Milliarden Euro für Kriegswaffen und 4,3 Milliarden Euro für sonstige Kriegsgüter zusammen. Größter Abnehmer bleibt mit einem Genehmigungswert von 2,5 Milliarden Euro die Ukraine.

21 Parteien wollen an Berlin-Wahl teilnehmen

Berlin – An der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September wollen deutlich weniger Parteien mit eigenen Listen teilnehmen als vor drei Jahren. Nach Angaben des Landeswahlamts reichten bis Ablauf der entsprechenden Frist am Dienstag um 18.00 Uhr 21 Parteien Landes- oder Bezirkslisten ein. Für die Wahl 2021, die 2023 wegen schwerer Wahlfehler komplett wiederholt wurde, waren 34 Parteien mit Landes- oder Bezirkslisten angetreten.

EU und Ukraine schließen Drohnen-Deal

Kiew – Vor dem Hintergrund weiterer massiver ukrainischer Angriffe auf russische Schiffe und andere Ziele schließen die EU und Kiew eine neue Partnerschaft zur gemeinsamen Produktion von Drohnen. Wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei einem Besuch in Kiew ankündigte, geht es darum, Stärken miteinander zu verbinden. Das Wissen, das die Ukraine über den Einsatz von Drohnen- und Drohnenabwehrsystemen erworben habe, sei einzigartig, sagte sie. Europa verfüge hingegen über enorme technologische und industrielle Kapazitäten und habe sichere Produktionsstandorte.

Iran: US-Angriff trifft Weizensilo

Teheran – Bei US-Angriffen ist nach Darstellung iranischer Staatsmedien ein Weizensilo getroffen worden. Der Vorfall ereignete sich in der südwestlichen Provinz Chusestan nahe der Grenze zum Iran. Auch die Revolutionsgarden, Irans mächtige Militärorganisation, warfen den USA die Bombardierung ziviler Einrichtungen vor. Insgesamt seien bei den US-Angriffen der vergangenen Tage 30 Zivilisten getötet worden.

Warnungen vor Angriffen auf das Baltikum

Vilnius – Litauen und Lettland haben Russland beschuldigt, Angriffe auf wichtige Infrastruktureinrichtungen in den baltischen Staaten oder Polen vorzubereiten. Im Visier Moskaus seien Einrichtungen der Energie- und die Transportinfrastruktur, deren Störung „das Funktionieren des gesamten Energie-Systems“ unterbrechen könnte, sagte der litauische Präsident Gitanas Nauseda bei einer Pressekonferenz mit seinem lettischen Kollegen Edgars Rinkevics. Der Kreml wies die Anschuldigung zurück.

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