Washington/Teheran – Bei neuen massiven Angriffen auf den Iran haben die USA auch Infrastruktur beschädigt. Nach iranischen Angaben wurden Brücken, ein Flughafen und Infrastruktur der Seefahrt getroffen. Mit den Angriffen auf Brücken sollten Nachschubwege zu einem iranischen Marinestützpunkt an der Straße von Hormus unterbrochen werden, berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf einen US-Beamten. Der Iran holte in Reaktion darauf erneut zu Vergeltungsschlägen gegen Ziele in den mit Washington verbündeten Golfstaaten Kuwait, Bahrain sowie Katar aus.
Angesichts der neuerlichen Angriffe hadert der Vermittlerstaat Pakistan mit seiner Rolle. Führende Politiker seien zunehmend frustriert über den Prozess, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Diplomatenkreisen im Land.
Die iranische Nachrichtenagentur Fars verbreitete in Sozialen Medien ein Video mit dem englischen Titel „Wo kann Trump getötet werden?“. Es wurde unter anderem auf dem Telegram-Kanal der Agentur, die den Revolutionsgarden nahesteht, veröffentlicht. Das Video soll die Route der Autokolonne des US-Präsidenten zu seinem Wohnsitz in Florida zeigen. Eine Brücke stelle einen sicherheitskritischen Punkt dar.