IN KÜRZE

von Redaktion

Fünf Tote bei ukrainischen Drohnenangriffen

Kiew/Belgorod – Die Ukraine hat Russland erneut mit massiven Drohnenangriffen überzogen. Bei einer Attacke auf einen Bus in der Grenzregion Belgorod seien fünf Fahrgäste getötet und 23 weitere verletzt worden, erklärte der dortige Gouverneur Alexander Schumajew am Montag. Bei russischen Angriffen auf die Ukraine wurden nach Behördenangaben unterdessen fünf Menschen getötet.

Hamas ernennt neuen Anführer

Gaza – Chalil al-Haja ist nach Angaben der Hamas neuer Chef der Islamistenorganisation. Zuvor gab es eine interne Wahl über den Posten. Seit Israels Tötung von Jihia al-Sinwar im Oktober 2024 wurde die Hamas von einem fünfköpfigen Führungsrat geleitet, dem auch al-Haja angehörte. Er ist auch Unterhändler bei den Verhandlungen über eine dauerhafte Friedensregelung für den Gazastreifen. Al-Haja hält sich seit einigen Jahren die meiste Zeit in Katar auf.

Trump lässt neue Air Force One nachrüsten

Washington – Nach Spekulationen über die Sicherheit der neuen Air Force One hat US-Präsident Donald Trump eine Nachrüstung des Präsidentenflugzeugs angekündigt. Der Flieger verfüge über große Fähigkeiten, sagte Trump am Sonntag (Ortszeit). „Aber so wie ich es verstehe, werden sie das Flugzeug in etwa einem Monat zur Nachrüstung schicken.“ Die neue Präsidentenmaschine ist eine Boeing 747, die Trump im Mai 2025 trotz scharfer Kritik als Geschenk des Golfemirats Katar angenommen hatte.

Regierungskritische Proteste in Indien

Neu-Delhi – Bei Protesten von Anhängern der regierungskritischen „Kakerlaken-Bewegung“ in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi ist es zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Die Polizei setzte Tränengas und Schlagstöcke ein, um Demonstrierende an einem geplanten Marsch zum Parlamentsgebäude zu hindern, wie indische Medien berichteten. Angeführt wurden die Proteste von zumeist jungen Menschen, die sich vor zwei Monaten in einer Bewegung unter dem Namen „Kakerlaken-Volkspartei“ zusammengeschlossen haben. Sie fordern unter anderem Bildungsreformen.

Huthis kündigen Seeblockade an

Sanaa – Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz im Jemen hat erneut mit Angriffen in der Region gedroht und eine „Blockade“ für saudische Schiffe angekündigt. Für Saudi-Arabien gelte ab sofort ein „Verbot der Schifffahrt“, sagte Huthi-Militärsprecher Jahja Sari. Die Huthi seien „vollständig bereit für alle Optionen“. Im Krieg der Huthi mit der international anerkannten Regierung im Jemen, die von Saudi-Arabien unterstützt wird, gilt seit 2022 eine informelle Waffenruhe. Doch es gibt Befürchtungen, dass der Krieg neu entflammen könnte.

Artikel 5 von 11