Neue Details zu getöteten US-Soldaten

von Redaktion

19-Jährige war in Bayern stationiert – Iran-Krieg wieder voll entbrannt

Washington/Teheran – Sie war erst 19 – und fiel dem Krieg im Nahen Osten zum Opfer. Das US-Kriegsministerium hat am Montag den Tod von zwei amerikanischen Soldaten bestätigt. Sie seien letzte Woche bei einem Angriff in Jordanien getötet worden. Eine von ihnen war Private Isabella Gonzales. Sie war laut Kriegsministerium in Ansbach in Bayern stationiert. Demnach fiel sie am 17. Juli beim Angriff auf den Luftwaffenstützpunkt Muwaffaq Salti in Jordanien. Am Montagmorgen gab das Pentagon bekannt, dass die junge Frau aus Carrollton im Bundesstaat Texas am Freitag bei einem iranischen Angriff ums Leben kam.

Ein weiterer Soldat, Oberleutnant Tyler James Feehan (25) aus Ewa Beach, Hawaii, war am Samstag im Einsatz gestorben. Bei diesen Todesfällen handelt es sich um den 15. und 16. Todesfall unter US-Soldaten im Krieg gegen den Iran. Nach diesem iranischen Angriff starteten die US-Streitkräfte auf Anweisung von Präsident Trump eine neue Runde von Luftangriffen. Sie bombardierten die neunte Nacht in Folge Ziele in der Islamischen Republik. Teheran reagierte mit Vergeltungsangriffen auf Bahrain und Kuwait.

Inmitten der Attacken gab es aber erstmals seit Tagen auch wieder Zeichen für eine mögliche diplomatische Annäherung. „Wir sind stets offen für Diplomatie“, sagte US-Außenminister Marco Rubio. Der Iran gab an, Vorschläge von Vermittlern für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen erhalten zu haben. Außenamtssprecher Ismail Baghai sagte, der Iran werde sich jedoch weiter entschlossen verteidigen.

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