Kasachstan drosselt Ölförderung nach Kiews Drohnenattacken

von Redaktion

Astana – Nach massenhaften ukrainischen Drohnenschlägen in Russland hat das ölreiche Kasachstan in Zentralasien nun eine Drosselung seiner Fördermengen bekanntgegeben. Das Energieministerium in der Hauptstadt Astana begründete den Schritt mit der Sicherheitslage am Terminal des Kaspischen Pipeline-Konsortiums im russischen Schwarzmeer-Hafen Noworossisjk. Die Verladestelle für das über die Kaspische Pipeline transportierte Öl war zuletzt wiederholt das Ziel ukrainischer Drohnenangriffe. Das Konsortium, das den Hafen für die Verschiffung von Öl nutzt, hatte zuletzt protestiert gegen die ukrainischen Angriffe. Die jetzige Senkung der Öl-Fördermengen sei eine vorübergehende Maßnahme. Derzeit seien die Verladevorgänge „vorübergehend ausgesetzt, um die Sicherheit der Schiffe, der Besatzungen und der Umwelt im Schwarzmeer-Gebiet zu gewährleisten“.

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