IN KÜRZE

von Redaktion

Guterres-Nachfolge: Grynspan führt

New York – Die Politikerin Rebeca Grynspan aus Costa Rica hat in einer ersten Probeabstimmung im UN-Sicherheitsrat über die Nachfolge von UN-Generalsekretär António Guterres die meisten Stimmen bekommen. Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, habe den dritten Platz hinter Guyanas UN-Botschafterin in New York, Carolyn Rodrigues Birkett, belegt, hieß es. Grynspan ist Wirtschaftswissenschaftlerin. Von 1994 bis 1998 war sie Vizepräsidentin von Costa Rica. Die Probeabstimmungen dienen dazu, schrittweise einen Kandidaten herauszufiltern, der eine Mehrheit erhält. Guterres gibt den Posten Ende des Jahres nach zwei Amtszeiten ab.

Bericht: Nato-Notfallplan für AfD-Szenario

Berlin – Die Bundesregierung entwickelt offenbar Notfallpläne für den Fall, dass einzelne Bundesländer die Verlegung von Nato-Truppen behindern. Wie die „Welt“ berichtet, beschäftigen sich mehrere Ressorts mit der Frage, wie militärische Mobilität auch dann sichergestellt werden kann, wenn eine Landesregierung nicht kooperiert. Hintergrund sind die möglichen Wahlerfolge der AfD im Osten Deutschlands. Der CDU-Verteidigungsexperte Roderich Kiesewetter sagte, der Kreml versuche, das Land als logistische Drehscheibe der Nato „so unzuverlässig wie möglich“ zu machen.

Schutz queerer Menschen im Grundgesetz gefordert

Berlin – Infolge des Anschlags auf den Berliner CSD werden Forderungen lauter, die sexuelle Identität eines Menschen in den speziellen Diskriminierungsschutz des Grundgesetzes aufzunehmen. Eine Petition dazu unterzeichneten innerhalb eines Tages gut 80.000 Menschen. Darin wird verlangt, die sexuelle Identität als Diskriminierungsmerkmal in Artikel 3 des Grundgesetzes aufzunehmen. Zudem soll festgehalten werden, dass Transpersonen sowie intergeschlechtliche und nicht-binäre Menschen bei „Geschlecht“ eingeschlossen sind.

Westjordanland: Israel beschlagnahmt Land

Ramallah – Die israelische Armee beschlagnahmt nach einem Medienbericht Land im nördlichen Westjordanland, um zwei neue israelische Siedlungen durch eine Straße miteinander zu verbinden. Es handele sich um Flächen, die bislang von der Palästinensischen Autonomiebehörde kontrolliert worden seien, berichtete die Zeitung „Haaretz“.

UN: Ebola-Ausbruch kaum zu stoppen

New York – Der Ebola-Ausbruch im Osten der Demokratischen Republik Kongo gerät laut den Vereinten Nationen zunehmend außer Kontrolle. Die Zahl der Fälle steige exponentiell und verdopple sich alle 20 Tage, hieß es. Das Wachstum sei schneller als die Antwort darauf.

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