Entwaffnung? Hamas stellt Bedingungen

von Redaktion

Hochgerüstet: Vermummte Hamas-Kämpfer. © dpa

Gaza – Die Terrororganisation Hamas hat sich erstmals nach einer von US-Präsident Donald Trump verkündeten Einigung über ihre Entwaffnung geäußert. Sie bestätigte aber nicht, dass es einen Durchbruch gegeben habe. Stattdessen stellte sie Bedingungen. Die Umsetzung der zweiten Phase des von den USA vorangetriebenen Friedensplan hänge davon ab, dass Israel alle Bedingungen der ersten Phase einhalte. Dazu zähle das Ende der militärischen Einsätze Israels. Die zweite Phase des Plans sieht die vollständige Entwaffnung der Hamas vor. Die Islamistenorganisation sagte weiter, der Umstand, dass schwere Waffen Teil des Abkommens seien, sei an weitere Forderungen geknüpft, darunter Israels Abzug aus dem Gazastreifen sowie die Gründung eines palästinensischen Staats. Tatsächlich sieht der von den USA gestützte Plan die Gründung eines palästinensischen Staats nicht explizit vor.

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