USA zeigen falsche Afrika-Karte
Washington – Wo liegen eigentlich Nigeria, Uganda und Mosambik? Wenn es nach einer Karte der US-Regierung geht: nicht da, wo sie eigentlich hingehören. Bei der 26. Aids-Konferenz in Rio de Janeiro präsentierte das Außenministerium eine Karte, auf der eine ganze Reihe von afrikanischen Ländern falsch verortet waren: Nigeria liegt viel zu weit nördlich und hat keinen Zugang mehr zum Meer, Mosambik – das eigentlich am Indischen Ozean liegt – ist da eingezeichnet, wo tatsächlich Äthiopien ist. Die Elfenbeinküste hat ebenfalls keine Küste mehr. Ein Sprecher des Ministeriums sprach von einem „bedauerlichen Fehler“. Ein Teammitglied habe die Präsentation kurz vor dem Vortrag „eilig geändert“.
Ex-AfD-Mann schwänzt jede zweite Sitzung
Berlin – Niemand im Bundestag fehlt so oft wie der frühere AfD-Abgeordnete Sieghard Knodel: Von 68 namentlichen Abstimmungen verpasste der heute fraktionslose Parlamentarier laut „Spiegel“ 59. Der 65-Jährige von der Schwäbischen Alb war demnach an gut der Hälfte der Sitzungstage nicht anwesend. Knodel begründete das mit einem „physischen Burn-out“ und den Langzeitfolgen eines Autounfalls. Für sein Mandat bekommt er monatlich fast 12.000 Euro plus einer steuerfreien Aufwandspauschale von rund 5500 Euro.
Medien: Iran greift US-Wasserversorgung an
Washington – Iranische Hacker stecken womöglich hinter einem koordinierten Cyberangriff auf dutzende Wasserversorgungssysteme im US-Bundesstaat Minnesota. Die „Washington Post“ berichtete, Geheimdienste gingen davon aus, die „New York Times“ bezog sich auf Ermittler. Die Befunde seien aber nicht endgültig. Der Angriff ereignete sich in dieser Woche. Mindestens ein System sei kurz offline gewesen.
Muslime erinnern an Terroropfer
Berlin – Rund 500 Menschen haben in der Pankower Khadija Moschee der Opfer des islamistischen Terroranschlags auf den CSD gedacht. Gemeindemitglieder versammelten sich zu einem offenen Freitagsgebet. „Es war eine entsetzliche Tat, für die unsere Religion instrumentalisiert wurde“, sagte Imam Scharjil Khalid danach. „Wir verurteilen sie unmissverständlich.“ Der Islam rechtfertige keinen Terror.
Polen: Es war eine russische Rakete
Warschau – Bei einer über Polen abgestürzten Rakete handelt es sich tatsächlich um einen russischen Marschflugkörper. Man könne „mit voller Verantwortung bestätigen, dass es sich um eine russische Ch-101-Rakete handelt“, sagte Vizeverteidigungsminister Cezary Tomczyk. Am Donnerstag war während russischer Luftangriffe auf die Ukraine ein Flugobjekt in Polens Luftraum eingedrungen und abgestürzt.