Berlin – Der CDU-Abgeordnete Fritz Güntzler hat die Probleme durch seine kurzfristige Absage der Übernahme des Postens des Bundesverkehrsministers bedauert. „Ich hätte um Bedenkzeit bitten müssen. Das war ein großer Fehler“, sagte Güntzler dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
Der Finanzpolitiker aus dem Bundestag hatte das Jobangebot von Kanzler Friedrich Merz (CDU) zunächst angenommen, dann aber kurz vor der geplanten Verkündung der Personalie wieder abgesagt. Merz konnte dann nur einen Teil der geplanten Kabinettsumbildung verkünden. Dafür hagelte es Kritik. „Die Situation hat mich einfach überfordert“, sagte Güntzler. Er habe sich nicht geeignet gefühlt. „Ich habe mit Verkehrspolitik noch nie etwas zu tun gehabt“, sagte der 60-Jährige. „Und es wäre für mich nicht vertretbar, dass ich sechs Monate lang nur vom Blatt ablese, was Mitarbeiter des Ministeriums mir aufschreiben, weil ich selbst keine Ahnung von den Themen habe.“