Islamistische Terrormiliz verstärkt Angriffe in Somalia

von Redaktion

Mogadischu – Die islamistische Terrormiliz Al-Shabaab hat ihre Angriffe im Zentrum Somalias intensiviert und neue Gebiete in der Provinz Hiiran erobert. Nach Angaben eines Militärsprechers versuchten Regierungstruppen und örtliche Clanmilizen seit dem Wochenende, den Angriff der Islamisten zurückzuschlagen.

Dennoch sei es den Al-Shabaab-Kämpfern demnach gelungen, ein Dorf zu erobern, das für Transport und Logistik von strategischer Bedeutung ist und das gut 60 Kilometer von der Provinzhauptstadt Belet Uen entfernt ist. In Belet Uen waren 1993 bis 1994 Bundeswehrsoldaten im Rahmen einer UN-Mission stationiert.

Nach Militärangaben wurden seit Samstag mindestens 54 Islamisten sowie neun Soldaten getötet. Al-Shabaab hingegen sprach im Rundfunksender der Miliz von mehr als 100 getöteten Soldaten, ohne auf eigene Verluste einzugehen. Die Angaben beider Seiten lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Al-Shabaab ist mit dem Terrornetzwerk Al Kaida verbündet.

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