IN KÜRZE

von Redaktion

Chef von russischer Drohnenfirma verletzt

Jekaterinburg – Der Chef eines russischen Drohnenherstellers ist Berichten staatlicher Medien zufolge bei einer Explosion seines Autos schwer verletzt worden. Wladimir Tkatschuk befinde sich „auf der Intensivstation und in ernstem Zustand, Ärzte kämpfen um sein Leben“, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Tass gestern aus Kreisen der Rettungshelfer. Es war der wohl zweite Anschlag auf einen Vertreter der russischen Rüstungsindustrie innerhalb weniger Tage. Tkatschuks Mercedes sei im Dorf Bolschoi Istok in der Nähe der Stadt Jekaterinburg am Uralgebirge explodiert.

SPD gegen Pläne zum Zivildienst

Berlin – Die Pläne von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) für eine mögliche Wiedereinführung des Zivildienstes stoßen beim Koalitionspartner SPD auf Widerstand. Politiker der SPD-Bundestagsfraktion sprachen sich dafür aus, Freiwilligendienste zu stärken, „statt neue Pflichtdienste einzuführen“. Auch der Deutsche Caritas-Verband sprach sich für eine Stärkung der Freiwilligendienste aus. Andere Sozialverbände formulierten Bedingungen für einen neuen Zivildienst. Für den Fall einer Rückkehr zur Wehrpflicht bereitet die Bundesregierung auch eine Reaktivierung des Zivildienstes vor.

Netanjahu widerspricht Trumps Gaza-Strategie

Tel Aviv – Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat den Plan von US-Präsident Donald Trump für ein Ende des Kriegs im Gazastreifen erneut abgelehnt. „Wir haben nicht zugestimmt, es ist nicht unser Entwurf“, sagte Netanjahu in einem in Onlinediensten veröffentlichten Video. Trump hatte seine Pläne für eine Entwaffnung der Hamas und einen Rückzug der israelischen Armee als „Meilenstein“ bezeichnet.

Bewaffneter Mann vor Trump-Auftritt gefasst

Los Angeles – Die Polizei hat auf Donald Trumps Golfplatz im Raum Los Angeles zwei Tage vor einem geplanten Auftritt des US-Präsidenten einen bewaffneten Mann festgenommen. Sicherheitskräfte des Bundes in Zivil bemerkten ein Verhalten des 38-Jährigen, das nahelegte, dass er die Vorbereitungen der Sicherheitsvorkehrungen für den Besuch des Präsidenten beobachtete, wie die örtliche Polizei erklärte.

Bareiß (CDU) nimmt Auszeit nach Unfall

Berlin – Der CDU-Politiker Thomas Bareiß hat nach einem Autounfall in Baden-Württemberg in einer persönlichen Erklärung um Entschuldigung gebeten und eine Auszeit angekündigt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Bundestagsabgeordneten wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Straßenverkehrsgefährdung und der fahrlässigen Körperverletzung. Er soll unter dem Einfluss eines Betäubungsmittels gestanden haben.

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