Missbrauch erschüttert britisches Militär
London – Die britische Armee hat einen Bericht der BBC über sexuellen Missbrauch von Rekrutinnen in einer militärischen Ausbildungsstätte als „äußerst erschütternd“ bezeichnet. Vier junge Frauen berichteten dem Sender, während ihres Aufenthalts am Army Foundation College in der nordenglischen Stadt Harrogate sexuell missbraucht worden zu sein. Als sich die Vorfälle ereignet haben sollen, waren die Frauen, die sich zum Schutz ihrer Identität anonym äußerten, laut BBC minderjährig.
Republikaner wollen Fauci vor Gericht stellen
Washington – Die US-Republikaner wollen den bekannten Immunologen und früheren Corona-Regierungsberater Anthony Fauci wegen Missachtung des Kongresses vor Gericht stellen lassen. Ein Ausschuss des von den Republikanern von US-Präsident Donald Trump kontrollierten Senats stimmte am Donnerstag für ein entsprechendes Vorgehen. Der 85-jährige Fauci hatte sich vergangene Woche bei einer Anhörung geweigert, auf vielfach feindlich gesinnte Fragen republikanischer Senatoren zu antworten.
Scharmützel um Wowereit-Spruch
Berlin – „Ich bin konservativ. Und das ist auch gut so“, verkündet der Berliner CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers seit Mittwoch auf einem riesigen Plakat an der CDU-Bundesgeschäftsstelle. Und bedient sich dabei sprachlich bei der Konkurrenz von der SPD. Die will das nicht auf sich sitzen lassen. Spitzenkandidat Steffen Krach postete bei X im Stile eines Wahlplakats: „Berlin ist nicht konservativ. Und das ist auch gut so.“ Abgebildet ist er in dem Post gemeinsam mit Klaus Wowereit. Der spätere Regierende Bürgermeister hatte vor 25 Jahren auf einem Parteitag erklärt: „Ich bin schwul, und das ist auch gut so.“
Ex-Botschafterin unter Korruptionsverdacht
Kiew – Die am Montag entlassene bisherige ukrainische Botschafterin in den USA, Olha Stefanischyna, steht unter Korruptionsverdacht. Gegen die 40-Jährige wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der „illegalen Bereicherung“ im Umfang von umgerechnet 270.000 Euro eingeleitet, erklärte die ukrainische Antikorruptionsbehörde Nabu.
Jemen: Tote bei Huthi-Angriffen
Sanaa – Bei Angriffen der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz im Jemen sind Regierungskreisen zufolge mehrere Menschen getötet und verletzt worden. Aus Quellen der international anerkannten Regierung hieß es heute, mindestens zehn Menschen seien dabei getötet und fünf weitere verletzt worden. Andere Quellen sprachen von insgesamt 45 Menschen. Die Huthi teilten mit, sie hätten „hunderte“ mit Saudi-Arabien verbündete Kämpfer getötet oder verletzt.