IN KÜRZE

von Redaktion

CSD: Erste Ermittlung formal eingestellt

Karlsruhe – Mehr als zwei Wochen nach dem Anschlag auf den Berliner CSD hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen gegen den toten mutmaßlichen Attentäter Abdul B. formal eingestellt. Weiter ermittelt wird, ob es womöglich Mitwisser geben könnte, wie eine Sprecherin der Behörde in Karlsruhe sagte. Bei der Teileinstellung des Ermittlungsverfahrens handelt es sich um eine Formalie, da gegen Tote nicht ermittelt werden kann.

Migranten: Südafrika verlangt jetzt Geld

Kapstadt – Nach Monaten der Gewalt gegen irreguläre Migranten in Südafrika fordert die Regierung von mehreren Ländern in der Region eine Entschädigung für Rückführungskosten. Die Regierung von Präsident Cyril Ramaphosa hat seit April etwa 80.000 irreguläre Migranten abgeschoben. Dabei seien Kosten in Höhe von 293 Millionen Rand (16 Millionen Euro) entstanden, teilte das Innenministerium mit. Die Regierung habe Anträge an Nigeria, Äthiopien und Malawi gestellt.

Siedler-Gewalt gegen Palästinenser

Ramallah – Israels Streitkräfte gehen eigenen Angaben zufolge gegen radikale israelische Siedler im Westjordanland vor, die seit Tagen die palästinensischen Bewohner eines abgelegenen Hauses bedrängt haben sollen. Berichten zufolge blockierten die Siedler Zugänge zu dem Haus im Dorf Kusra etwa mit großen Steinen, die Palästinenser waren demnach dort eingeschlossen. Israelische Medien berichten von Zusammenstößen zwischen Siedlern und Sicherheitskräften.

Fünf Jahre Taliban: Hungersnot im Land

Kabul – Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban leben laut Hilfsorganisationen große Teile der afghanischen Bevölkerung unter katastrophalen Bedingungen. Afghanistan sei „Schauplatz einer der größten humanitären Krisen der Welt“, erklärte Caritas International. „Die Ernährungs- und Einkommenssituation im Land ist dramatisch“, sagte Veronika Staudacher, Leiterin des Büros in der afghanischen Hauptstadt Kabul. Fehlende Arbeitsplätze und fünf Dürrejahre in Folge hätten die Bevölkerung weiter verarmt und die Mangelernährung verfestigt.

Raketen-Drohung gegen Trump

Ankara/Washington – Die Bedrohung durch eine Rakete soll laut US-Medien der Grund für das Täuschungsmanöver auf dem Rückflug von US-Präsident Donald Trump vom Nato-Gipfel in der Türkei gewesen sein. CNN berichtete unter Berufung auf einen Informanten von einer konkreten Bedrohung durch eine schultergestützte Rakete, auch die „New York Times“ will von einer konkreten Bedrohung durch eine Boden-Luft-Rakete gegen die Präsidentenmaschine Air Force One im direkten Umfeld des Nato-Gipfels erfahren haben.

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