zum „Mekka“-Pakt der Türkei:
„Die Türkei unter Erdogan spricht mit Washington, verhandelt mit der Hamas, fordert Israel heraus und baut sunnitische Bündnisse auf. Sie ist ein Akteur, den niemand im Nahen Osten ignorieren kann. Doch ihre Hegemonie bleibt eher opportunistisch als strukturell: Das ägyptische Veto gegen die ,islamische Nato‘ und ein Verhältnis zu Trump, das auch auf persönlicher Übereinstimmung beruht, zeigen, wie sehr das Projekt weiterhin von wechselnden Kräfteverhältnissen abhängt.“LA STAMPA
„Saudi-Arabien und die Türkei hatten Trump im Januar vor einem Krieg gegen Iran gewarnt. Doch Trump hörte nicht auf sie. Der saudische Kronprinz dürfte sich von einer verstärkten Verteidigungszusammenarbeit mit der Türkei und Pakistan deshalb erhoffen, seine weitgehende Abhängigkeit von den USA zu verringern.“NZZ