IN KÜRZE

von Redaktion

Trump droht Iran mit „Wirtschaftskrieg“

Washington – Vor dem Hintergrund fehlender Erfolge bei den Verhandlungen mit Teheran hat US-Präsident Donald Trump dem Iran mit einem beispiellosen „Wirtschaftskrieg“ gedroht. Auch müsse jedes Land bei einer Unterstützung des Irans mit „GEWALTIGEN wirtschaftlichen Konsequenzen“ rechnen, verkündete er. Die US-Regierung rief zudem Verbündete sowie China zur Unterstützung auf. „Das wird die größte koordinierte wirtschaftliche Isolierung in der Weltgeschichte sein“, sagte US-Finanzminister Scott Bessent. Die Ölpreise reagierten mit deutlichen Anstiegen.

Sonder-Milliarden: Zehn Prozent aufgebraucht

Berlin – Im milliardenschweren Sondertopf für Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz sind fast ein Jahr nach dem Start zehn Prozent der Mittel aufgebraucht. Bis Ende Juli flossen nach Zahlen des Finanzministeriums rund 51,1 Milliarden Euro ab. Insgesamt umfasst das schuldenfinanzierte sogenannte Sondervermögen 500 Milliarden Euro, die über zwölf Jahre in die Modernisierung des Landes investiert werden sollen.

Ukrainische Soldaten in Deutschland desertiert

Magdeburg – Mehr als 80 ukrainische Soldaten, die in Deutschland für den Krieg in der Ukraine ausgebildet werden, sind seit 2022 allein in Sachsen-Anhalt von ihrem Übungsgelände geflohen. Das zeigen laut Vorabmeldung Recherchen der „Zeit“. Deutschlandweit sollen es mehrere Hundert Fälle sein. Die Männer gelten nach ukrainischem Recht als Deserteure. Ihnen drohen bis zu zwölf Jahre Haft.

Seoul: Nordkorea besitzt bis zu 120 Atomwaffen

Nordkorea verfügt nach Angaben der südkoreanischen Regierung über rund 80 bis 120 Atomwaffen. Das erklärte Südkoreas Verteidigungsminister Ahn Gyu Back. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump gesagt, Pjöngjang verfüge über lediglich „57 sehr mächtige Atomwaffen“. Am Donnerstag hat Nordkorea außerdem laut Seoul mindestens zehn Kurzstreckenraketen abgefeuert. Dass Nordkorea so viele Raketen gleichzeitig abfeuert, ist ungewöhnlich.

Wolf: Wagenknecht kämpft um Sichtbarkeit

Erfurt – Im Dauerzwist mit der Bundesspitze des BSW attackiert Thüringens Landeschefin Katja Wolf Parteigründerin Sahra Wagenknecht. Mit der Annäherung an die AfD habe Wagenknecht eine Grenze überschritten, sagte Wolf der „Zeit“. „Sie geht ja nicht nur inhaltlich auf die extreme Rechte zu, sondern bietet sich ihnen als Machtoption an.“ Sie wolle nicht über das Seelenleben Wagenknechts spekulieren. „Aber es gab bei ihr natürlich eine Riesenenttäuschung, dass der Einzug in den Bundestag so knapp gescheitert ist. Nun kämpft sie verzweifelt um Sichtbarkeit.“

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