IN KÜRZE

von Redaktion

Jeder Zweite hat keine Angst vor der AfD

Berlin – Knapp die Hälfte der Befragten hat einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa zufolge keine Angst vor der AfD – nicht viel weniger fürchten sich vor ihr. Auf die Frage „Haben Sie Angst vor der AfD?“ antworteten demnach 49 Prozent der Befragten mit „Nein“, 42 Prozent mit „Ja“, 9 Prozent machten keine Angabe. Größer ist die Angst der Erhebung im Auftrag von „Bild“ bei den über 70-Jährigen: Hier bejahten 55 Prozent die Frage.

Voigt als CDU-Landeschef wiedergewählt

Erfurt – Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt steht weiterhin an der Spitze der CDU in dem ostdeutschen Bundesland. Der 49-Jährige, der nach der Aberkennung seines Doktortitels politisch unter Druck steht, bekam auf einem Landesparteitag in Eisenach 82,4 Prozent der abgegebenen Stimmen. Voigt muss sich am kommenden Freitag im Landtag einem Misstrauensantrag der AfD-Fraktion stellen, bereits dem zweiten in diesem Jahr.

Iran: Wer die USA unterstützt, ist ein Feind

Teheran – Teheran hat allen Ländern, die sich am Wirtschaftskrieg der USA gegen den Iran beteiligen, mit ihrer Einstufung als „Feinde“ gedroht. Der Leiter des nationalen Sicherheitsrats des Iran, Mohsen Resai, warnte am Samstag im Staatsfernsehen alle Länder in der Region „und auf der ganzen Welt“ davor, „sich dem von den USA geführten Wirtschaftskrieg anzuschließen“. Sie würden dann vom Iran als „Feind“ betrachtet.

Myanmar: Tote bei Junta-Angriff

Yangon – Bei einem Luftangriff der Militärjunta auf ein buddhistisches Kloster in Myanmar sind oppositionellen Augenzeugen zufolge mindestens 14 Menschen getötet worden. „Während wir versuchten, Menschen zu retten, kam das Flugzeug zurück und bombardierte den Ort ein zweites Mal“, sagte ein örtlicher Kämpfer der prodemokratischen Opposition der Nachrichtenagentur AFP. Die Militärjunta hatte nach UN-Angaben zuletzt Luftangriffe auf Zivilisten verstärkt.

US-Richterin kippt Trumps Visa-Stopp

Washington – Rückschlag vor Gericht: Eine US-Bundesrichterin hat den von der Regierung von Präsident Donald Trump verhängten Stopp für Einwanderungsvisa für Staatsangehörige aus 75 Ländern aufgehoben. Die seit Januar geltende Regelung sei „rechtswidrig“, zudem habe Außenminister Marco Rubio mit ihrer Anordnung seine gesetzlichen Befugnisse überschritten, entschied Richterin Jeannette Vargas am Freitag in New York. Betroffen waren Visa, die einen dauerhaften Aufenthalt in den USA ermöglichen. Die Regelung galt unter anderem für Staatsangehörige Afghanistans, Brasiliens, Ägyptens, Irans, des Irak, Nigerias, Russlands, Somalias, Thailands und des Jemen.

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