Weidel: „Flachzangen“

von Redaktion

Berlin – Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel hat Deutschlands Regierungspolitiker als „Flachzangen“ bezeichnet. Sie habe die Nase voll, sagte sie im ZDF-„Sommerinterview“. „Ich will nicht mehr angelogen werden von irgendwelchen Flachzangen, die da oben sitzen und irgendwas versprechen und genau das Gegenteil von dem tun.“ Deutschland werde kaputt gemacht. „Entweder Sie können es nicht, oder es ist Vorsatz. Herr Merz kann es nicht. Herr Klingbeil kann es auch nicht“, sagte Weidel.

Weidel kritisierte die von der Union propagierte Brandmauer gegen die AfD als „das Undemokratischste, was es gibt“. Der Leidtragende sei zu Recht die CDU. „Die geht daran kaputt“, sagte die Co-Vorsitzende der AfD. „Ich bin bereit, mit jedem zu arbeiten, solange er fähig ist und die Interessen in unserem Land im Auge hat. Aber ich lasse es nicht zu, dass die Menschen in unserem Land so dermaßen über den Tisch gezogen werden und angelogen werden wie von der CDU und von der SPD.“

Die AfD-Politikerin bekräftigte die Absicht ihrer Partei, im Fall einer Regierungsübernahme aus dem Euro auszusteigen und aus dem Schengener Abkommen über kontrollfreien Verkehr an Binnengrenzen.

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