Netanjahu: Iran wollte meinen Sohn töten
Jerusalem – Der Iran hat nach Worten von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu versucht, einen seiner beiden Söhne zu töten. „Etwas Unglaubliches ist geschehen: Der Iran hat einen meiner Söhne ins Visier genommen“, sagte Netanjahu im Interview mit Channel 14 ohne Einzelheiten zu nennen. Welcher seiner beiden Söhne angeblich ins Visier genommen wurde, war nicht klar. Kurz nach Bekanntwerden erklärte der bekannte israelische Journalist Amit Segal, dass der angebliche Anschlag seit „Monaten“ bekannt sei, aber einer Nachrichtensperre unterliege.
Mehrheit besorgt wegen Sprengstoff-Drohne
Berlin – Die Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle hat nicht nur Politiker und Sicherheitsbehörden aufgeschreckt – auch die Bevölkerung macht sich ernsthafte Sorgen. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov ist eine Mehrheit von 63 Prozent der Bundesbürger mit Blick auf diesen Vorfall besorgt. Lediglich neun Prozent antworteten auf die Frage, ob sie der Drohnen-Fund besorgt mache, mit „überhaupt nicht besorgt“. 22 Prozent zeigten sich „wenig besorgt“.
AfD-Kandidat scheitert vor Gericht
Oldenburg – In Niedersachsen ist ein wegen Zweifeln an seiner Verfassungstreue von der Kommunalwahl am 13. September ausgeschlossener AfD-Kandidat mit einem Eilantrag vor Gericht gescheitert. Das Verwaltungsgericht Oldenburg lehnte den von dem Landtagsabgeordneten Thorsten Moriße eingereichten Antrag ab. Moriße wollte als Oberbürgermeisterkandidat in Wilhelmshaven antreten. Wegen einer Neuerung im niedersächsischen Wahlgesetz müssen Kommunen Kandidaten auf ihre Verfassungstreue prüfen.
Rettungsschiff „Sea-Watch 5“ festgesetzt
Berlin – Mit einer 45-tägigen Blockade und einer Geldstrafe von mehreren tausend Euro sanktioniert Italien die jüngste Seenotrettung der „Sea-Watch 5“. „Das ist keine Migrationspolitik – das ist aktive Behinderung von Nothilfe“, erklärte die Hilfsorganisation. Die Besatzung der „Sea-Watch 5“ hatte zuvor nach eigenen Angaben sechs Menschen in internationalen Gewässern aus dem Meer gerettet und sich auf den Weg nach Neapel gemacht.
Syrien arbeitet Gräueltaten auf
Damaskus – Syrien arbeitet derzeit die Gräueltaten des fast 14-jährigen Bürgerkriegs auf: Ein Gericht in Damaskus verurteilte den ehemaligen syrischen Großmufti Ahmad Hassun wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Er galt als Unterstützer des ehemaligen Machthabers Baschar al-Assad. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Hassun syrische Soldaten dazu aufrief, gegen Oppositionelle vorzugehen.