CIA-Chef Ratcliffe soll in Moskau sein
Moskau – CIA-Direktor John Ratcliffe hält sich zu Gesprächen in Moskau (Russland) auf; dies berichteten mit der Angelegenheit vertraute Kreise am Dienstag gegenüber CBS News. Die Nachricht von seiner Reise wurde bekannt, nachdem auf einem Moskauer Flughafen ein Transportflugzeug des Typs Boeing C-17A Globemaster III der US-Luftwaffe sowie eine diplomatische Fahrzeugkolonne der USA gesichtet worden waren. Weder die US-Regierung noch die russische Regierung haben sich zur Identität des US-Vertreters in Russland oder zum Zweck des Besuchs geäußert. Es handelt sich offenbar um Ratcliffes erste bekannte Reise nach Russland in seiner Funktion als CIA-Direktor.
Pakistan vermittelt zwischen USA und Iran
Islamabad – Nach erneuten Gesprächen des Vermittlers Pakistan im Iran zeigt sich Islamabad zuversichtlich. Man habe „sehr positive und produktive Gespräche“ mit Irans Präsident Massud Peseschkian geführt. Das schrieb der pakistanische Innenminister Mohsin Naqvi nach einem Besuch in Teheran auf der Plattform X. Im Mittelpunkt der Gespräche stand der Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Insbesondere die notwendigen Schritte beider Seiten zur Wiederherstellung des Rahmenabkommens und damit zur umfassenden Beilegung des Konflikts, wie Naqvi weiter schrieb. Es seien bedeutende Fortschritte erzielt worden.
USA streichen Syrien von Terrorunterstützer-Liste
Damaskus – Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa hat die Streichung Syriens von der Liste der „staatlichen Unterstützer des Terrorismus“ durch die US-Regierung begrüßt. „Heute streift Syrien einen dunklen Schandfleck ab und reißt ein schmerzhaftes Kapitel seiner Vergangenheit heraus“, sagte al-Scharaa in einer Rede. Er sprach US-Präsident Donald Trump und „allen freundlichen und unterstützenden Staaten“ seinen Dank aus. Am Montag hatte die US-Regierung Syrien nach fast fünf Jahrzehnten von der Liste der „staatlichen Unterstützer des Terrorismus“ gestrichen.
Israel räumt Gelände von Palästinensern
Jerusalem – Israel hat mit der Räumung eines Geländes des UN-Palästinenserhilfswerks (UNRWA) in Ost-Jerusalem begonnen. Dieses wurde bisher als Ausbildungszentrum genutzt. „Der Staat Israel wird es einer Organisation, deren Mitarbeiter in Terror und das Massaker vom 7. Oktober verwickelt waren, nicht gestatten, auf seinem Staatsgebiet tätig zu sein, und wird mit allen Mitteln gegen sie vorgehen“, sagte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, der die Räumung angewiesen hatte. Der rechtsextreme Polizeiminister Itamar Ben-Gvir veröffentlichte ein Foto des Ausbildungszentrums, auf dem eine gehisste israelische Flagge zu sehen ist.