Vorwürfe aus DDR-Zeit: GdP-Vize tritt zurück

von Redaktion

Berlin – Der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Sven Hüber, tritt zurück. Anlass ist die Berichterstattung über seine Zeit als DDR-Grenzsoldat. Hüber sprach am Mittwoch von „verunglimpfenden und rufmordähnlichen Vorwürfen“. „Ich möchte während der notwendigen gerichtlichen Auseinandersetzung die täglich neuen, unhaltbaren Anschuldigungen von der GdP abwenden.“

Sowohl die GdP als auch Hüber kündigten an, juristisch gegen die Beiträge vorzugehen. Das rechtsgerichtete Portal Apollo News hatte unter Berufung auf die eidesstattliche Versicherung eines Zeugen berichtet, dass Hüber als DDR-Grenzoffizier einen Gefangenen misshandelt habe. Außerdem habe er die Durchsetzung des Schießbefehls an der Grenze zu Westdeutschland aktiv propagiert. Hüber war zuvor innerhalb der GdP wegen eines Artikels zu den Folgen einer möglichen AfD-Regierungsbeteiligung in Sachsen-Anhalt in die Kritik geraten.

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