IN KÜRZE

von Redaktion

Siegmund: akzeptieren demokratisches Ergebnis

Magdeburg – AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund will nach eigenen Worten das Ergebnis der Landtagswahl am kommenden Sonntag in Sachsen-Anhalt auch dann akzeptieren, wenn seine Partei die absolute Mehrheit ganz knapp verfehlt. „Als Demokraten akzeptieren wir immer demokratische Ergebnisse“, sagte er auf eine entsprechende Frage bei einer Veranstaltung der AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland in Magdeburg. Er fügte hinzu, die Geschichte habe aber gelehrt: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.“

Dutzende Tote nach Angrif bei Kiew

Kiew – Bei einem russischen Angriff auf ein ukrainisches Munitionsdepot nahe Kiew haben schwere Explosionen Dutzende Menschen in einem Wohngebiet in den Tod gerissen. Von 38 Toten und noch 4 Vermissten sprach Präsident Wolodymyr Selenskyj. In dem Dorf Myla, rund fünf Kilometer westlich von Kiew, gingen die Arbeiten zur Beseitigung der Folgen des russischen Angriffs und die Suche nach weiteren Opfern demnach weiter. Es gebe 20 Verletzte, darunter zwei Kinder, teilte Selenskyj bei Telegram mit.

Türkei bestellt Kiews Botschafter ein

Ankara – Nach Luftangriffen auf zwei türkische Schiffe im Schwarzen Meer hat Ankara den ukrainischen Botschafter einbestellt. In dem Gespräch habe die Türkei „betont, dass die Sicherheit des Personen- und Güterverkehrs sowie der Schifffahrt und der Umwelt gewährleistet sein muss“, erklärte das türkische Außenministerium am Samstag. Mit dem Schritt reagierte Ankara auf Angriffe auf türkische Schiffe am Mittwoch und Donnerstag.

Moskaus Africa Corps hilft Niger gegen Meuterei

Niamey – Russlands Africa Corps hat die Militärregierung im westafrikanischen Niger bei der Niederschlagung meuternder Soldaten unterstützt. Das teilte der russische Botschafter im Niger, Viktor Woropajew, der Nachrichtenagentur Tass mit. Der Militärapparat habe die russischen Soldaten um Hilfe gebeten, sagte Woropajew. Nähere Angaben zum Einsatz des Africa Corps während der Meuterei machte der Botschafter nicht.

Ex-Trump-Unterstützer aus USA abgeschoben

Washington – Die USA haben den ehemaligen Trump-Unterstützer und Rechtsaußen-Kommentator Milo Yiannopoulos in sein Heimatland Großbritannien abgeschoben. Der 41-Jährige sei ausgewiesen worden, teilte die US-Regierung am Samstag in Washington mit. Yiannopoulos hatte US-Präsident Donald Trump in dessen erster Amtszeit unterstützt, sich später aber gegen den Rechtspopulisten gewandt. Bis heute verteidigt er allerdings dessen rigorose Abschiebepolitik gegen Migranten.

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