Millionenforderung nach Hackerangriff
Berlin – Nach dem tagelangen Cyberangriff auf das Datennetz der Verwaltung verlangt eine Gruppierung professioneller Hacker vom Land Berlin ein Lösegeld von rund zwei Millionen Euro. Das sagte Senatssprecherin Christine Richter der Deutschen Presse-Agentur. „Es ist richtig, dass eine Gruppe mit dem Namen Rhysida sich zu der Tat bekannt hat und behauptet, im Besitz von gestohlenen Daten im Umfang von 5,7 Terabyte zu sein.“ Seit vergangenen Freitag habe die Gruppe die gestohlenen Daten im Darknet im Rahmen einer Versteigerung zum Kauf angeboten. „Das Mindestgebot liegt bei 30 Bitcoins, also rund zwei Millionen Euro. Die Versteigerung läuft bis Freitag“, sagte Richter.
Starmer gibt Sitz im Unterhaus auf
London – Nach seinem Rücktritt als britischer Premierminister hat Keir Starmer auch seinen Rückzug aus dem Parlament angekündigt. Nach elf Jahren sei es der richtige Zeitpunkt, um von seinem Sitz als Unterhaus-Abgeordneter für den Londoner Wahlkreis Holborn und St Pancras zurückzutreten, erklärte Starmer. Er werde sich nun auf „internationale Themen, darunter Verteidigung, Sicherheit, Handel und Technologie in einer sich schnell wandelnden Welt“ konzentrieren.
Gericht erlaubt Trump Weiterbau des Ballsaals
Washington – Der Oberste Gerichtshof der USA hat den Weiterbau des umstrittenen Ballsaals von Präsident Donald Trump am Weißen Haus bis auf Weiteres erlaubt. Eine knappe Mehrheit von fünf konservativen Richtern entschied am Montag, dass die Regierung gute Aussichten habe, eine Klage der Denkmalschutzorganisation National Trust for Historic Preservation gegen das Projekt abweisen zu lassen. Das Gericht betonte, damit nicht über die Rechtmäßigkeit des Bauvorhabens entschieden zu haben.
Geheimdienst: US-Gipfel mit Nordkorea denkbar
Seoul – Angesichts von Anzeichen für eine Kontaktaufnahme zwischen den USA und Nordkorea hält der südkoreanische Geheimdienst einen Gipfel beider Länder für denkbar. Es gebe eine Analyse, derzufolge ein solches Treffen „jederzeit für möglich gehalten werden sollte“, zitierte ein südkoreanischer Abgeordneter aus einem Briefing des Nationalen Nachrichtendienstes. Es lägen jedoch keine Belege für einen „konkreten Kontakt zwischen beiden Seiten“ vor.
Trauer um Frankreichs Ex-Premier Balladur
Paris – Der konservative frühere französische Premierminister Édouard Balladur ist tot. Balladur, der von 1993 bis 1995 Premier war, starb am Montag im Alter von 97 Jahren, wie seine Familie bestätigte. Präsident Emmanuel Macron würdigte Balladur als einen „anspruchsvollen, besonnenen und engagierten Diener seines Landes“.