IN KÜRZE

von Redaktion

Russland schließt Generalkonsulat

St. Petersburg – Als Reaktion auf die von Deutschland angekündigte Schließung des Russischen Hauses in Berlin und des russischen Generalkonsulats in Bonn ordnet Russland Gegenmaßnahmen an. Alle Goethe-Institute in Russland werden laut russischem Außenministerium geschlossen, die Mitarbeiter müssen das Land bis spätestens 13. September verlassen. Dazu ordnete das Außenamt die Schließung des deutschen Generalkonsulats in St. Petersburg bis spätestens 18. September an, auch dessen Mitarbeiter wurden zum Verlassen Russlands aufgefordert.

Deutschland sagt vor UN-Gericht aus

Den Haag – Deutschland hat vor dem Internationalen Gerichtshof seine Rüstungsexporte nach Israel verteidigt. „Alle deutschen Rüstungsexporte nach Israel und in andere Länder unterliegen strengen Prüfverfahren, die strikter als internationale Regelungen sind“, sagte die deutsche Rechtsvertreterin zu Beginn einer Anhörung in Den Haag. Nicaragua wirft Deutschland Beihilfe zum Völkermord vor, da die Rüstungsexporte von Israel bei den Angriffen im Gazastreifen genutzt würden.

12 Tote bei israelischen Angriffen im Libanon

Nabatija – Nach israelischen Angriffen im Südlibanon ist die Opferzahl nach Behördenangaben auf zwölf gestiegen. Bei einem Angriff auf ein Wohngebäude im Raum Nabatija seien elf Menschen getötet worden, teilte das Gesundheitsministerium mit. Darunter waren demnach auch zwei Kinder und zwei Frauen. Es habe acht Verletzte gegeben.

Hacker-Angriff: Kritik an Krisenmanagement

Berlin – Nach dem Hackerangriff auf die Berliner Verwaltung ist ein schneller Überblick, welche Daten die Cyberkriminellen veröffentlicht haben, offenbar unrealistisch. „Abschätzen zu können, was im Detail abgeflossen ist, das kann sehr lange dauern, mindestens noch viele Wochen“, sagte der Sprecher des Chaos Computer Clubs, Joachim Selzer. Linke und Grüne im Abgeordnetenhaus beantragten, bei der nächsten Sitzung des Landesparlaments in der Aktuellen Stunde am Donnerstag über das Thema „Versagen bei der IT-Sicherheit der Verwaltung, erneut miserables Krisenmanagement“ zu diskutieren.

Gerangel bei Protest gegen Bootsmigranten

Portsmouth – Nach der Ankunft dutzender geretteter Bootsmigranten im südenglischen Portsmouth am Ärmelkanal ist es zu Konfrontationen zwischen rechten Demonstranten und der Polizei gekommen. Hunderte Menschen, teils maskiert, blockierten laut britischer Nachrichtenagentur PA zufolge stundenlang die Zufahrtswege zum Hafen. Beamte mussten mehrere Reisebusse schützen, die zum Abtransport der Migranten bereitstanden.

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